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Kapitel 1

Seit Wochen wartete ich auf einen Brief von eventim. Jeden Tag rannte ich zum Briefkasten um zu sehen ob etwas angekommen war. Doch so wie es das Schicksal wollte. Es kam und kam nichts.
Es war der 16.11.05 ich war total geschafft und kam aus der Schule. Ich schmiss meinen Ranzen in die Ecke ging in die Küche und wollte einfach nur essen. Ich redete kurz mit meiner Mutter bis mein Bruder da war und wir endlich essen konnten. Als ich vor allen anderen fertig war fing ich an in der Küche rumzuschauen bis ich neben mir einen Haufen Briefe sah. Mum, Dad, Mum, Dad…. Schon wieder war nichts aber auch echt gar nichts für mich dabei. Traurig schaute ich weiter in der Gegend rum bis ich mich doch entschloss ein Werbeplättchen durchzuschauen. 1000 Zettel (etwas übertrieben) flogen mir entgegen und unter anderem ein Brief fast hätte ich ihn zur Seite gelegt als ich sag das er für mich war. Ich war ziemlich erstaunt. Den Brief öffnete ich auch gleich, sprang auf und rief "Oha geil die Karte sind da" in dem Moment klirrte das Geschirr. Meinen Bruder waren Messer und Gabel aus der Hand gefallen. weil ich wohl ziemlich laut gerufen hatte. Nach einem Lachkrampf und nach mehreren Luftsprüngen konnte ich immer noch nicht glauben das ich Karten von einem Tokio Hotel Konzert in der Hand hatte. Sofort rannte ich zum Telefon und erzählte alles Jacqueline und sofort danach auch Melle. Die zwei wollten mit auf das Konzi und auch ihre Karten wurden mitgeschickt.
Eva wollte ich auch noch das ganze erzählen und rufte dann auch sie an. Denn die wollte eigentlich mit aufs Konzi durfte aber nicht wegen dem ganzen Schulstress den sie indem Moment hatte.
Den ganzen Tag war Aufregung angesagt und immer und immer wieder jedem erzählen das die Karten da waren. Ich war so happy wie noch nie.
Abends lag ich dann im Bett. Ich lag auf einem Rücken und guckte starr nach oben. Da ich eine schräge Wand über meinem Bett habe konnte ich mir meine vier Lieblinge ansehen. "Bald werde ich euch sehen" hauchte ich vor mich hin. Wie würde alles ablaufen??? Wie viel Stunden würde ich vorher hingehen?? Und was soll ich anziehen???... Mit diesen und noch mehr Fragen schlief ich dann auch totmüde ein.


Kapitel 2

Als ich morgens aufwachte rieb ich mir die Augen und machte sie langsam auf. Ich lang mit dem Kopf in Richtung wand. Dort Hingen auch Poster. Mein erster Gedanke war der schönste an diesem Tag. TOKIO HOTEL!! Ich war immer total hibbelig wenn ich Tokio Hotel gehört oder gesehen hab. Da bin ich immer so halb ausgeflippt. Meine Eltern machten sich schon Gedanken.
Als von meinen Freunden dann mal so Kommis kamen wie "oh mein Gott übertreib doch" oder so was in der Art machte ich mir abends Gedanken über die Situation.
Ich nahm mir vor mich zusammen zu reisen was auch eigentlich ganz gut Funktionierte.
Es war nun kurz vor Weihnachten und auch Eva hatte nun eine Karte für das Konzi weil die ihre Eltern doch noch irgendwie überreden konnte. Alle waren happy und so langsam fingen wir auch an zu planen. Das Konzert war zwar erst am 14.Februar, aber besser zu früh als zu spät.
Das war sowieso etwas kompliziert weil Jacky, Melle und Ich zu der Zeit Praktikum hatten und noch mit unseren Betreuern sprechen mussten, ob wir vielleicht den Tag frei bekommen. Jacky hatte das schon vor dem Praktikum abgeklärt ich wollte es eine Woche vor dem Konzert machen wie Melle.
Eva musste in die Schule. Das war das größte Problem weil sie irgendwie nachkommen musste. Für mich und Jacky stand nähmlich klar das wir schon um 12 Uhr Mittags hin wollten.(wenn das den alles so klappt)
Najaaaa die Zeit verging und das Praktikum hatte auch begonnen.
Am Mittwoch den, 8 Februar wollte ich mit meiner Betreuerin sprechen.
Doch da hatte ich ziemlich Angst vor weil die Betreuerin nicht so nett ausschaut und ich Angst vor einer Absage hatte.
Nachdem ich mehrere male an dem Büro vorbei ging, Herzrasen bekam und mich dann doch entschied später zu gehen legte ich meine Mittagspause ein.
Da ging ich schnell zu Evas Schule. Sie stelle sich so, als ob es ihr schlecht ging und kam dann mit Kati raus wo ich schon wartete. Ihr versprach ich dann, dass ich mit der Frau reden würde sobald ich wieder im Büro war.
Ich schlich zurück und mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf doch nicht wegen dem Fragen... Nein
Sondern weil ich wissen wollte wie Tokio Hotel wohl sind, in welcher Reihe wir stehen würden und wie das ganze ablaufen wird. Doch ich wurde aus den Gedanken gerissen als ich durch die Tür ging und so ein *dingdong* kam. Ich ging die Treppen hoch und meine Kniee wurden weicher. Doch wieso hatte ich Angst es konnte nur ein JA oder ein NEIN kommen. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und klopfte.
Ich stotterte etwas vor mich hin, aber es wurde erlaubt. Innerlich feierte ich grad eine Party aber das machte ich unbemerkt. Manchmal haben die mich zwar etwas erstaunt angesehen aber wahrscheinlich nur wegen meinem Dauergrinsen.




Kapitel 3

(Am 14. Februar)
gestern habe ich nochmal mit allen telefoniert und alles abgesprochen.
Ich ging ganz normal von 9.00Uhr bin 11.00 Uhr arbeiten dann verabschiedete ich mich und ging zu Jacky die schon auf mich wartete. Denn ihre Eltern wollen und vier fahren.
Achja wa sich vergessen hatte Eva hatte nur vier Stunden weil die glücklicherweise ausgefallen waren und so konnte sie doch mit uns fahren.
Also als wir dann alle eingetrudelt waren machen wir uns fertig schminkten uns und zogen und warm an, da noch sieben Stunden warte Zeit anstanden. Die Autofahrt fing schonmal gut rum wir waren nur am lachen und am Scheiße machen. Als wir ankamen waren wir ziemlich verwundert, weil noch nicht sooo viele Fans dort standen. Wir reihten uns ein und unterhielten uns auch gleich mit drei anderen Mädels. Wir sangen und hatten total viel Spaß beim warten.
Auf meiner Hand war ein Aufkleber woraf 208 stand. Das bedeutete, dass ich die 208. Person war. Nur die fordersten bekamen einen solchen Zettel und das hieß, dass wir einen Platz in den ersten Reihen sicher hatten.
Es wurde immer Änger. Wir kamen immer mit mehr in Kontakt viele Fans unterhielten sich. Ich hatte mich gerade hin gesetzt da fingen alle an zu schreien ich natürlich gleich hochgesprungen und da fuhr doch echt das Auto von Tokio Hotel vorbei. Alle waren total Aufgebracht und bei jedem Security der auf dem Dach der Halle rumlief ging das große geschrei los. Ich wollte einfach nur noch in die Halle den meine Zehen waren mitlerweile eingefrohren. Und auch das gedrängel wurde echt unangenehm ich hab da schon Schiss bekommen und einfach mal geschriebn "leute drückt doch nicht so" doch das half nicht viel wenn ein paar Tausend hinter dir stehen. Das führte dann nur zu Diskusionen, worauf ich in dem Moment echt keine Lust hatte.
Da es so extrem war wurden wir eine Stunde früher als geplant rein gelassen.
Naja da die Zeit konnten wir und auch noch vertreiben wir waren super happy! Erste Reihe klar ist man da zufrieden.
"Eigentlich ist das alles gut organisiert" dachte ich mir doch als die ersten schon vor dem Konzert umkippten wurde mir schon komisch. Ich guckte dann meißtens weg, weil der Anblick wirklich nicht der schönste war.
Langsam war die Halle gefüllt und auch das Licht dämte sich.
Es kamen Zwei Tänzerinnen auf die Bühne und noch zwei Mädels die ziemlich Flippig aussahen. "Das ist Blog 27", sagte ich zu Melle die neben mir gequetscht stand.
Die Lieder waren nicht ganz mein Geschmack aber ich fand schon, dass sie eigentlich gute Stimmung in die Halle gebracht haben. Doch manche waren da anderer Meinung den die buhten die echt total aus.
In meinem Kopf bildete sich der Gedanke, den ich eigentlich vor dem Konzert noch aus meinem Kopf geschlagen hatte.
Sie sind dreizehn!! Ich hoffte mal das da nix mit den Jungs läuft. Naja zurück zur Bühne.
Da sprangen die beiden rum und versuchten echt alles bis es mega Stimmung war nun waren die fertig und alle wollten Bill, Tom, Gustav und Georg.
Das gaben wir auch zu hören "Wir wollen Tokio Hotel! Wir wollen Tokiohotel" töhnte es aus allen Ecken der Halle. Nun war das Zeichen das es endlich los ging das Licht dämte sich erneut.



Kapitel 4

*bum bum bum bum* Es war doch tatsächlich Herzklopfen, womit das Konzert begann.
und man glaubt es nicht meins hat doppelt so schnell geklopft.
Nun fing "Jung und nicht mehr Jugendfrei" an und Tom stand da. er stand einfach nur da und guckte nach unten. Er wurde rot angeleuchtet ich konnte es nicht fassen. Da stand er und auch Georg erschien ich stand da schrie völlig fassungslos und fragte mich in diesem Moment "Sind das wirklich Tokio Hotel??" Aber klar da ertönte auch Bill´ s super Stimme. Doch wo war er konnte ich ihn nicht sehen?? Doch da kam er auch schon mit voller Wucht auf die Bühne gerannt. Da fing das Gekreische richtig an.
Das Feelig war echt richtig geil dort in der Masse und man machte alles mit. Ein Song nach dem anderen sie gingen viel zu Schnell vorbei. Das ganze Konzert kam mir vor wie zehn Minuten. Doch tatsächlich sie hatten alles gespielt außer „Unendlichkeit“.
Die vier Magdeburger waren schon von der Bühne als die ganze Halle streikte "Zugabe" "wir wollen TH" "Bill ich liebe dich" all das konnte man heraus hören.
Na Kla!! Sie kamen noch einmal raus und spielten die Zugabe.
Es war gerade die zweite Zugabe „Durch den Monsun“ und alle fingen an zu springen doch was war mit Melle los die hing da und wurde nur von der Masse mitbewegt. Ich guckte sie an und in diesem Moment blieb die Welt für einen kleinen Augenblick stehen. Keine Ahnung was ich machen sollte also gab ich ihr Ohrfeigen. Sie war wieder da und ich frage sie ob alles okay war sie nickte nur um *schwubs* war sie auch schon wieder in Ohnmacht gefallen. Mit Hilfe von anderen konnte ich dem Security verständlich machen, dass sie umgekippt war.
Nach diesem Lied war dann auch echt Schluss mit dem Konzert. Doch in diesem Moment hatte ich nur Melanie im kopf wieso habe ich nicht vorher schon etwas gemacht mit Tränen in den Augen rannte ich los um sie zu suchen. Ich hatte noch ne Menge Sachen auf dem Arm ich wusste garicht richtig ob das mir gehörte. Als mir dann noch Sanitäter sagten das hier keiner mehr liege bekam ich Panik und rannte los ich rannte einfach los, vor Jacky und Eva, ich wollte nur zu Melle! Unten angekommen stürmte ich in einen Raum und fand sie dort auch vor.
Da saß ich. Wenn ich mich so umsah ist es echt schrecklich nur kranke. Ich schaute auf Melle die mich mit kleinen Augen ansah. "Du bist umgekippt und wir sind jetzt im Sanitätsraum" sagte ich ihr. Sie war verwundert. Ich hatte so ein schlechtes Gewissen und bekam Tränen in den Augen.
Ich wollte nur kurz raus um den anderen bescheid zu sagen das Melle wieder bei sich ist, da konnte ich meinen Augen nicht trauen. Dort saß Jacky die total weinte. Was war passiert?? Eva erzählte mir das ihre Eltern auf dem weg zur Jahrhunderthalle, wo das Konzi stattfand, einen Unfall hatten. ich gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging wieder zu Melanie. Langsam leerte sich der Raum und ich zerbrach mir den Kopf darüber was wir jetzt machen sollten. Meinte Eltern waren im Urlaub und Evas Eltern besuchte Familie in Bayern. Melle sagte, dass ihr Vater auf keinen Fall erfahren durfte, was mit ihr war. Sie sollte sowieso bei Jacky pennen. Doch was nun??





Kapitel 5

Ich rief meine Bruder an und der meinte das wir in ein Hotel in der nähe gehen sollten das war eine gute Idee nur die Frage war wo wollte es hin gehen??
Nachdem der Sanitätsraum leer war und nur noch wir da waren machten wir uns zu viert Gedanken.
Wir wollten erst einmal abwarten bis Melle es besser ging. Mittlerweile hatten wir es und etwas gemütlicher gemacht jeder saß auf einer Liege auch die Ärzte hatten uns alle verlassen bis auf einen, der sich noch um Melle kümmerte. Wir waren nun schon 90 Minuten dort.
Da öffnete sich eine kleine Hintertür die eigentlich vorher kaum sichtbar war und da guckten zwei braune Augen raus. Jacqueline wurde sichtlich nervös doch wieso??? Ich verstand diese Situation nicht doch zwei Sekunden später wurde es mir klar. Und sofort fingen Eva, Jacky und ich an, an unseren Haaren rum zu machen bis sie wieder einigermaßen okay waren. Melanie verstand nichts und schlief so halb vor sich hin.
-- Aus Melles Sicht --
Ich lag da und mir ging es immer noch total Dreckig. Meine Augen waren Total schwer, doch als ich sie endlich aufbekam fingen alle an wie wild an ihren Harren rum zu fuchteln das war mir dann zu blöd und ich schloss sie wieder. Ich hörte eine Stimmt von weiter weg. Die anderen Unterhielten sich wohl mit dem Pfleger. Doch dann setzte sich jemand an mein Bett und ich hörte eine sehr beruhigende Stimme "Na du bist wohl die einzige der es noch nicht wieder gut geht hm??" Ich kannte diese Stimme doch hatte ich sie noch nie so Nah gehört
-- Aus Jackys Sicht --
Man ich glaub es nicht da sitzt Bill neben ihr und die hat immer noch ihre Augen zu. Das muss man doch merken.
-- Wieder aus meiner sicht (Lisa) --
Melle schien langsam die Augen zu öffnen ich drehte mich zu Eva um und grinste sie an da sie Bill total geil fand. Mit Jacky versuchte ich auch Blick kontakt aufzunehmen, doch die starrte Bill ununterbrochen an. Auf einmal ein schrei. Ich fiel vom Stuhl und als ich wieder aufstand sah ich Melle senkrecht vor Bill stehen ich konnte nicht mehr und prustete voll los. Als wir alle fertig gelacht hatten fragte ich Melle immer noch unter einem grinsen "Und geht´ s dir jetzt wieder gut?" Doch die nickte nur. Sie schien es nicht so witzig zu finden.
"Sag mal was machst du eigentlich noch hier ich meine müsst ihr nicht weiter in zwei Tagen habt ihr doch in Trier ein Konzert oder???" diese Frage war an Bill gerichtet und der grinste mich auch gleich an. "Hmmm ja nur... also wir haben uns die nächste Woche frei genommen" Ich schaute ihn wohl so skeptisch an, dass er mir auch gleich alles erklärte. "Also Tom geht es nicht gut wir haben vorhin im Backstage beschlossen, das wir uns frei nehmen weil sonst wird das alles nichts!" Alle nickten. "was hat den Tom??" fragte Eva. Als Bill uns dann erklärte, dass er erkältet war und ihm schwindelig wurde wenn er auf der Bühne steht war es klar das sie so nicht auftreten konnten. Wir schauten garnicht auf die Uhr und redeten bis es 00.00 uhr war.



Kapitel 6

Da kam ein Mann rein und sagte "Man Bill wir haben dich überall gesucht. Da guckte Georg um die Ecke und verschwand gleich wieder und man hörte ihn nur fluchen "scheiße ich wusste nicht das da noch Fans waren" Alle lachten los.
Bill fragte noch wo wir hin müssen und dann erklärten wir ihm die ganzen Story. Er meinte nur "hey cool kommt doch in unser Hotel!"
Ich machte mir sehr Gedanken und wollte eigentlich danken ablehnen, weil ich mir schon denken konnte das das voll das mega nobel Hotel war. Doch da sagte Jacky schon "klar, das ist ne super Idee!" Da hakte die sich bei Bill ein und die beiden gingen vor. Ich stand auf und viel Eva voll um den Hals ich wusste nicht warum, aber das brauchte ich jetzt. Wir gingen durch die Tür wo dann auch Georg stand der sich vorstellte. Die beiden zeigten uns noch den Backstage bereich und dann gings ab zum Auto. Dort waren fünf Sitze hinten und zwei vorne! Jacky, Eva, Melle, Bill, Georg und ich Plus den Mann, der vorhin Bill gesucht hatte. Das war übrigens David der Manager. Naja der fuhr. Das war klar nun standen wir da und guckten uns ratlos an Bill meinte ich hock mich vorne hin und lächelte Georg zu nun was hieß das?? War das ein "tja Pech gehabt" grinsen oder ein "hab du mal viel spaß" grinsen? Naja nach drei Mal umsetzten Saßen dann hinten Melle, Jacky und Eva ich saß in der Mitte mit Georg ja und vorne David und Bill.
Nun konnte die fahrt beginnen hinten wurde fast nur geflüstert und man hörte immer mal so Satzteile wie Bill, Georgt, echt alles total cool, umkippen... doch Georg und ich wurden nicht schlau draus wir guckten und immer an und musste dann grinsen. Vorne diskutierte Bill mit David nun dann laber ich mal mit Georg dachte ich mir. "Und wie waren wir als Publikum?" fragte ich ihn und plötzlich was die hintere Reihe total still. Georg fing an zu lachen "Ihr wart schon gut keine Angst!" über mein Gesicht huschte ein Grinsen. Hatte er es jetzt nur gesagt weil alle zuhörten oder meinte er es Ernst. Hinten wurde weiter getuschelt doch dann meinte Bill "nee ist echt so ihr wart echt super drauf. Du bist mir auch gleich aufgefallen“ und er zwinkerte mir zu. Für mich war das eigentlich nur Spaß, weil Bill mir eigentlich bei dem Konzert nicht einmal in die Augen sah. Ich drehte mich um und da fing ich mir auch schon zwei böse Blicke von Eva und Jacky ein. Georg bemerkte das wohl und musste grinsen. Naja, ich und Georg quatschten noch kurz bis wir dann auch im Hotel waren. Wir standen unten, bestellten uns Zimmer und gingen los. Wir tauschten noch mit Bill und Georg die Handynummer aus und verabredeten und dann für den nächsten morgen zum Frühstück.
Ich ging mit Eva in ein Zimmer und Jacky mit Melanie, da ich von allen Eva am besten kannte. Wir unterhielten uns noch kurz zu viert und dann verschwand jeder in sein Zimmer bis mir auffiel das wir ja gar keine Penn Sachen hatten. Eva war das wohl egal, weil die schon total erschöpft im Bett lag und schlief. Nein also ich kann echt viel aber nicht in diesen Sachen schlafen. Also schrieb ich Bill eine sms
"Hey es ist total wichtig bitte komm mal kurz vor die Tür ich warte dort auf dich! Lisa"
Ich nahm den Schlüssel und schleichte mich die Gänge entlang bis zu dem Zimmer von Bill. Mit wem er wohl ein Zimmer hatte??



Kapitel 7

Ich stand vor der Tür und mein Handy klingelte! Mist das hatte ich ganz vergessen lautlos zu machen! Doch da war das klingeln auch schon wider weg. Ich hörte Schritte aus dem Zimmer, die sich der Tür näherten. Sie öffnete sich und ein hell wacher Tom stand da. Ich war ziehmlich überrumpelt! Er schloss die Tür und setzte sich neben mich an die Wand, wi cih es mir beim warten gemütlich gemacht hatte. Ich starrte auf den Boden, merkte aber wie ich von Tom gemustert wurde. Er sagte: "Hey ich weiß nicht wer du bist, aber du bist wohl diejenige, die Bill eine SmS geschriben hat! Der pennt deswegen hab ich geguckt ob es etwas wichtiges ist." Ich streckte ihm die Hand hin und sagte "Hey ich bin Lisa! Sorry hab mich nur gerade gewundert, dass du auf einmal da standes!" Er grinste. Dann standen wir auf und gingen leise in Tom´s und Bill´s Zimmer.
"Was wolltest du eigentlich von Bill??" fragte Tom mit einem intressierten Blick. "Also das fing so an...." und ich erzählte ihm die ganze Geschichte mit dem Sanitätsraum, dem Unfall und dem Hotel."...Ja und ich wollte eigentlich fragen ob ihr mir Klamotten zum pennen geben könnt." Tom grinste wieder mal und gab mir eins seiner T-Shirts, das mir fast bis zum Boden ging. Für mich ein optimales Nachthemd.
Wir unterhielten und noch und mittlerweile war es schon drei Uhr nachts und Tom und ich wurden langsam müde.
"Willst du hier pennen??" fragte er mich! Oh Gott was sollte ich sagen?? Davon hatte ich immer Geträumt doch in diesem Augenblick schien es mir mehr als unangenehm zu sein. "Äh nee sonst machen sich die anderen morgen früh noch Gedanken" Begeistert war er nicht meinte aber dann noch voll lieb "Achso okay dann bring ich dich aber noch zu deinem Zimmer!" "Oki" sagte ich und freute mich sichtlich darüber.
Nun standen wir vor der Tür ich wusste nichtw as ich machen sollte schließlich kannten wir uns noch nicht lange und umarmen? Nein das ging alles zu schnell also sagte ich megaschnell "Tschüss" drehte mich um und verschwand hinter der Tür ohne mich nocheinamal umzudrehen.
Ich lag im Bett in einem übergroßen T-Shirt und war auf einmal wieder hell wach! Ich fragte mich wieso ich Tom und Bill so vertraut war! Ich hatte das Gefühl ich würde sie schon ewige Zeiten kennen.
Ich konnte einfach nicht schlafen und drehte mich von einer zur anderen Seite und wieder zurück. Eva bewegte sich in meine Richtung und guckte mich mit riesengroßen Augen an. "Ich hab dich lieb" sagte sie und schlief weiter. Ich war verwundert dachte mir aber nichts.
Mein handy vibrirte. Es war eine SmS von Tom:

"Hey alles kla mit dir?? Du warst eben so komisch! Tom"

Hmm er konnte auch nicht schlafen! Naja ich schrieb ihm dann auch gleich zurück:

"Nein ist alles oki! kannst wohl auch nicht schlafen =)"

ich drückte auf abschicken und ein paar Sekunden später schlief ich dann auch ein.


Kapitel 8

Ich wurde wach und riss die Augen auf. Ich sprang auf und sah im Zimmer rum. Eva sah mich verwundert an ich schrie sie an "Wo ist Jacqueline??" Ich weiß selbst nicht was mit mir los war, doch ich wollte einfach nur zu ihr! Als Eva mir dann total verdutzt sagte, wo die anderen beiden ihr Zimmer hatten, rannte ich in meinem riesen T-Shirt über den Gang. Zum Glück hatte eine der beiden gestern Abend den Schlüssel bei uns vergessen und ich konnte so schnell in deren Zimmer. Ich kam so stürmisch rein das beide total zusammen zuckten. Das sah so komisch aus, das ich einen Lachkrampf bekam und auch die anderen beiden bekamen ein dicken Grinsen aufs Gesicht. Dann fiel ich Jacky um den Hals und tröstete sie wegen ihren Eltern Sie erzählte mir, dass ihre Mum und ihr Stiefvater außer Lebensgefahr waren, doch noch ein paar Wochen im Krankenhaus bleiben müssen. Jacky ging es mit diesen Informationen auch schon besser.
Ich ging zurück ins Hotelzimmer, wo Eva gerade vor dem Spiegel stand und ihre Haare machte. Ich ging zu ihr und drückte ihr einen Bussi auf. Ich sagte ihr, dass ich selbst nicht wusste was mit mir los war und das es mir leid tut. Sie sagte: "schon okay Maus" und grinnste mich versöhnend an!
Da wir uns mit Bill und Georg zu Frühstück verabredet hatten, ging ich noch duschen, machte mich fertig und schminkte mich.




Kapitel 9

Also gingen wir runter. Es wusste keiner, dass ich mich schon mit Tom bekannt gemacht hatte. Alle dachten, dass Bill mir das T-Shirt gegeben hätte.
"Und wie habt ihr geschlafen??", fragte ich die Mädels als wir im Aufzug standen. Alle nuschelten ein "geht schon" vor sich hin. Unten angekommen setzten wir und an einen achter Tisch, da wir nicht wussten ob alle vier kommen würden. "Tom gings gestern schon besser!" schoss es aus mir raus. nun guckten mich sechs große Augen an! "Achja....hatte ich ganz vergessenzu erzählen!" sagte ich und alle guckten noch gespannter. Ich wollte gerade anfangen die nächtliche Begegnung zu erzählen, da kamen die vier um die Eche und ein erfreutes "Heyy!" kam von Bill. Ich stand auf umarmte Bill, Tom und Georg. Dann stand ich vor Gustav der uns vier angrinste "Hi! ihr kennt mich ja und..." Da fiel Tom ihm in den Satz "Ja mich ja auch und er seid ihr??" so beantwortete er Gustavs Frage der nur kurtz nickte. Wir setzten und hin. "Alsooo das war so...." Fing Jaqueline an und die Geschichte wurde nun ein viertes mal erzählt. Erst Bill, dann Georg und David, dann Tom und nun auch Gustav.
"Also ich muss jetzt was essen!" sagten Eva und ich genau zur gleichen Zeit. Wir sahen uns an und mussten lachen. Als wir uns beruhigt hatten standen wir auf und gingen zum Buffet. Als wir da standen meinte Eva total happy "Oha wie der Aussieht GEIL"
Als wir zurück gingen, musste ich mir ein grinsen verdrücken. Nachdem sich dann alle etwas zu essen geholt hatten und wir hatten alle wieder am Tisch saßen sagte ich "Also heute müssen wir irgentwie wieder nach Wiesbaden kommen! Jacky du pennst am besten bei mir. Ich will dich nicht so gerne alleine lassen!" Alle wussten natürlich von der Geschichte und guckten etwas bedrückt. " "Ich rede mit David der kann euch bestimmt fahren!" sagte Georg. "das wär mega lieb" kam wieder aus meinem und Evas Mund. Wieder lachten wir. Wir gingen auf unsere Zimmer.
Jacky sagte mir noch, dass sie lieber nach Hause wolle, weil sie auch ihre tiere nicht alleine lassen wollte. Dann suchten wir alles im Hotelzimmer zusammen.


Kapitel 10

Wir verabredeten uns mit den Jungs nach einer stunde am Hintereingang von dem hotel, denn davor standen ein paar kreischende Fans. Doch da gab es ein Problem?!? Sieben Sitze und Neun Personen. Also fing das große Gequetsche an. Ich saß auf Gustavs Schoß ganz hinten rechts, hinten in der mitte saß Melle,und auf Georgs Schoß, der hinten rechts saß, hatte es sich Eva gemütlich gemacht. Tom sitzte neben dem Beifahrer und in der Mitte des kleinen Busses saßen Bill und Jacqueline. Okay die Fahrt konnte beginnen. Die war total witzig. Wir verstanden und alle so gut man häte fast glaube können, wir verstehen kannten und schon eine Ewigkeit."Wo wohnt ihr eigentlich??" Meldete sich David zwischendurch. Jacky meinte "Ihr könnt ert mich raus lassen!" Sie sagte ihm, wo lang er fahren müsse und als wir da waren umarmte sie alle zum Abschluss ich gab ihr noch einen Kuss und flüsterte ihr ins Ohr "Du kannst jederzeit zu mir kommen und mich anrufen." Sie nickte. Dann ging ich zurück ins Auto, wo Tom mit Gustav getauscht hatte und mit breitem Grinsten auf seine Oberschenkel klopfte. Ich machte es mir gemütlich. Eva hatte sich vor zu Bill gesetzt."Okay jetzt könnt ihr mich nach Hause bringen!"kam von Melle die gerade voll gegähnt hatte. Sah schon witzig aus, wie sie ihr gesicht versog! Als wir uns dann auch alle von Melle verabschiedet hatten, war es im Auto schon gemütlicher ich rutschte in die Mitte.
Auf einmal Überkam mich die Müdigkeit und ich schlief ein.
Von einem leichten rütteln wurde ich wieder wach. Langsam guckte ich aus der verdunkelten Scheibe und sag mein Haus. "Oh sind wir schon da??" fragte ich verwundert. Alle nickten. Ich muss wohl die letzte gewesen sein denn auch Eva war schon nicht mehr im Auto. Ich verabschiedete mit einer dicken umarmung von allen, holte meinen Schlüssel aus der Tasche und verschwindete im Treppenhaus.



Kapitel 11

Als ich im zweiten Stock angekommen war, der oberste in diesem Haus, zog ich meine Schuhe aus und schmiss alle Klamotten von mir und duschte. Nachdem ich mich abgetrocknet, geföhnt und meine bequemen klamotten anzog, ging ich zu meinem Burder ins Zimmer der mich nich gerade nett ansah. "Tokio Hotel das konnte nich gut gehen" zickte er etwas. Ich musste grinsen und er sagte "Was ist??" Ich erzählte ihm die ganze Story und sogar er freute sich mit das ich Tokio Hotel kennen gelernt hatte. Als ich aus dem Zimmer ging sagte er noch "Bring die ja nicht mit hier her" Ich wusste das noch ein dummes Kommi kommen musste. Er mag Tokio Hotel nicht und daran wird sich auch nie etwas ändern dachte ich.
Ich schnappte mir das Telefon, schmiss mich aufs Bett und rief Eva an. Ich konnte mich ja noch nicht einmal verabschieden! nach kurtzen Begrüßen sagte sie "Ich kann es garnihct glauben, dass wir Tokio Hotel kennen." "Ja schon geil nur...." Ich stockte. Ein lautes "WAS" kam aus dem Hörer ich zuckte zusammen und musste kurtz lachen. Dann sagte sie ruhig "was nur?" "Naja ich weiß nicht nur für mich sind sie irgnetwie wenn sie nicht grad auf der Bühne stehen ganz normale Menschen!" Es kam nur ein "Hmm.." eigentlich hätte ich jetzt mehr erwartet. Was war los? "Hey alles klar?" fragte ich sie! Auch ich wusste das die Situation komisch was. Es war ja schon total cool nur ich wollte auf keinen Fall, dass die vier denken würden, dass wir uns nur so nett geben weil sie eben "Tokio Hotel" sind. Also beschloss ich mit Eva Schluss zu machen und Bill anzurufen! Zum Glück hatte ich die Hotel Nummer. So würde es nicht so teuer werden wenn das gespräch wtwas länger dauert! Ich wählte die Nummer und überlegte mir wa sich sagen sollte. Ich wurde nervös und es fing an zu tuten.


Kapitel 12

"Ja Blill!" sagte er etwas verunsichtert ins Telefon wahrscheinlich hatte er damit gerechnet da sirgnetein Fan anruft. "Ja Äh hey ich bins Lisa!"sagte ich etwas leise daraufhin Bill gleich sagte "Hey Lisa alles kla bei dir ??" Ich sagte ein kurtzes ja und versunk voll in meinen Gedanken wie ich am besten anfangen sollte. "Haaaallo Lisa!" hörte ich Bill ins Telefon schreien. Ich brachte nur ein Äh ja raus.
ich fing langsam an "Also ich muss dir oder eher euch allen etwas sagen, das ist mir echt total wichtig." "okay wartee.....Ich hörte Bill kurtz mit Tom dikutieren. Dann lachten die beiden. "Okay wir haben den Lautsprecher jetzt anbekommen"
Jez musste ich ob ich wollte oder nicht.
"Also wir haben uns ja kennen gelernt und verstehen und eigentlich zihemlich gut..." ein einstimmendes JAAA kam aus der anderen Leitung "...Ja und ich hab irgnetwie ein total schlechtes Gefühl ich weiß nicht warum aber...aber ich will nicht das ihr glaubt das wir euch irgnetwie ausnutzen oder so nur weil ihr Tokio Hotel seid."
So es war raus ich wusste nicht was daran so schwer war aber in diesem moment war es das! Ich wollt enur noch auflegen und wegrennen...Weg von Problemen. Doch es war nich nicht einmal eins!
"Was denkst du eigentlich? Wir haben euch voll lieb und wir wissen das ihr so denkt!ihr habt noch nicht einaml nach einem Autogramm gefragt oder nach einem Bild. Denkst du wir wissen nicht das ihr das nicht nur aus diesem Grund macht?"
Ich war etwas überrumpelt so viele Fragen. ich sagte "Äh was" ohne einen Moment nachzudenken und fing dann auch gleich an zu lachen, weil dann nur noch ein "ja wir wissen es" von den Jungs kam.
"Wow man da fällt mir ein riesen Stein vom Herzen"
Es machte einen lauten knall im Hintergrund alles fingen an zu lachen doch was war los?? ich musste mitlachen und hatte keine Ahnung um was es ging. Man hörte nur von Bill "tom........er...........er...........ist.........vom Bett..........gefallen" und ich konnte mir es zu gut vortsellen und musste lachen.
Nach 5 Minuten beruhigten wir uns und ich hatte Tom am Ohr. ich quatschte kurtz mit ihm als ich Georg im Hintergrund hörte boar Leute mir ist Langweilig. Tom meinte nur noch irgnetwie "Sorry muss schluss machen wir sehen uns Ciaoi" Noch nicht mal Zeit zum antworten hatte ich. Was war da los?



Ich blieb auf dem Bett liegen und betrachtete mit die Poster jetzt nocheinmal. Doch irgnetwie sah ich sie aus ganz anderen Augen. Ich musste an alle vier denken als ich einschlief.
ich träumte gerade davon, wie bill auf Jacky , Eva, Melle und mich zukam als.....
mein Buder in mein Zimmer gesürmt kam und ich vor Schreck mit voller Wucht gegen meine Schräge über dem Bett knallte. Daraufhin lies ich mich auch gleich wieder zurückfallen und tat so als währe ich tot. Natürlich wollte ich den nur verarschen. Doch als der sagte "Irgnetsoein Georg ist hier!" sprang ich auf und ging an die Sprechanlage. "jaaa?" sagte ich mit einer fröhlich verschlafenen Stimme. "hey Lisa! Wir sinds Lust was zu unternehmen?" "Kla kommt mal rein ganz oben" Ich rannte in mein Zimmer und schmiss meine ganzen klamotten, die in meinem Zimmer rum lagen in den Schrank. Dann rannte ich zurück und da standen die vier und lachten mich aus, weil ich in der Kurve fast auf dem Teppich, der auf dem Parkett liegt, ausgerutscht bin. Ich bat sie rein und alle folgten mir in mien Zimmer.
"Oha!!" Kam von Tom, der als ersten mein Zimmer betrat. "Tut mir leid aber hier kann ich miche hct nicht aufhalten!"
Ich musste grinsen mir war auch kla wieso. Also wenn ich in einem Zimmer mit 43 Postern von mir währe, würde ich durchdrehen. Und da meine Eltern sowieso nicht da waren setzten wir uns ins Wohnzimmer.
"Wartet mal ich will euch mal jemanden vorstellen!"
ich ging den Flur entlan und klopfte bei meinem Bruder an der Tür "Nein!" kam sofort. Okay wenn es nicht so geht dann eben anders. Ich stürmte in das Zimmer und sagte "Du kommst jetzt mit und lernst meine Freunde kennen!" Der guckt emich nur vol skeptisch an weil er mitbekam das es Tokio Hotel war.
Also ich schleppte ihn ins Wohnzimmer.
"Das ist mein Bruder Jan" "Jan, dass sind Bill, Gustav, Tom und Georg" Sie guckten sich gegenseitig anund begrüßten sich dann.
Ich war hin und weg mein Bruder kam so langsam mit ihnen ins Gespräch, sodass ich mich langweilte. Da ich eh noch in meinen schlabber Klamotten da saß fragte ich "Sagmal Jungs was wollen wir den machen?" "Hmm keine Ahnung kannst du Billiard oder Bowling oder sowas in der Richtung spielen?" Ich nickte "Ich geh mich mal umziehen!!"
Ich wusste shcon genau was wir machen werden. Denn in unserer Nähe gibt es so einen center, dort gibt Es Bowling Bahnen, Billiard Tische und Lauter so kleine Spielautomaten! Ich liebte "City Bowling"!
Da es schön Abends war musste ich mich auch entsprechend kleiden. Ich stand vor meinem Schrank und war ratlos.
"BIIIILLLLL komm mal bitteeee" rief ich ins Wohnzimmer.
"wasn??" "Ja also ich hab hier ein riesenProblem ich weiß nichtw as ich anziehen soll." Er guckte sich meinen Schrank an und legte mir etwas zusammen was richtig geil aussah. "An dieso Kombination hab ich noch nie gedacht!" sagte ich mit einem grinsen im Gesicht. "Tja dann zieh dich mal um" mit diesen Worten verschwand er dann auch aus meinem zimmer.
Als ich mich fertig umgezogen und fertig gestylt hatte ging ich ins Wohnzimmer und alle guckten mich an als käme ich vom Mond.



Kapitel 14

Als wir alle fertig waren, gingen wir zum Bus! Ab und zu kamen total aufgekratzte Mädels und wollten Autogramme. Manche stellten sich direkt, also wirklich direkt vor die Jungs und machten Fotos.
Als gerade mal kein Fan da war fragte ich: "Nervt euch das nicht?" "Hmm nö noch nicht." sagte Gustav und grinste. "Ist ja ein Vorteil, wenn man so Fans wie dich kennen lernt." Alle grinsten und da kam auch schon der Bus.
Wir setzten und ganz hinten hin. Dort saßen zwei Mädels aus meiner Schule, die mich total anstarrten. Mir war das so super unangenehm, dass Bill es merkte, aufstand und zu den zwei ging.
Er unterhielt sich drei Minuten oder so mit ihnen und winkte dann die anderen drei, die noch bei mir waren, zu sich. Ein kleinen stöhnen kam aus dem Mund der drei. Ein lachen musste ich mit in dem Moment voll verkneifen. ‚Hmm toll jetzt hoch ich hier alleine…’ dachte ich mir. Nachdem Gustav, Georg, Tom und Bill Autogramme gegeben hatten jumpten sie auch schon wieder durch den Bus zurück zu mir.
Nun guckten die zwei Mädels immer noch grinsten mich aber immer total „lieb“ an. Dann tuschelten sie.
Nach ca. 20 Minuten kamen wir endlich an und gingen (wenn man das so nennen kann) die Treppe hoch. Für drei Treppen brauchten wir zwei Minuten, weil wir total rumalberten. Soooo witzig fand ich das nicht, weil ich immer diejenige war, an der alles hängen geblieben ist. Immer wurde ich gekitzelt, gestumpt oder wieder die Treppe runter getragen. Eine Frage blieb aber noch. Wie konnte Tomin seinen Hosen überhaupt Treppen laufen?? Das sah total kompliziert aus.
Naja, als wir dann endlich oben angekommen waren, sagte ich: " Okay hier sind Bowling Bahnen, da hinten Billiard Tische und so Automaten."
Da es schon später war, war der Bus zwar leer, dafür die "Fun Fabrik"(City Bowling) umso voller.
Nach 15 Minuten Autogramme geben entschlossen wir Billiard spielen zu gehen. Zum Glück standen die Tische Ganz hinten und durch die Wand, zwischen den Bowling Bahnen und dem Raum wo wir waren, wurden wir nicht gesehen.




Kapitel 15

An dem Tisch angekommen, war die Frage: "Wer spielt mit wem?" Bill und ich guckten uns feindlich an, also stand schon mal fest, dass wir nicht zusammen spielen würden.
Eigentlich konnte ich ja gar kein Billiard spielen, aber dass musste ja zu diesem Zeitpunkt keiner wissen. Sie würden es noch früh genug erfahren.
Ich entschloss mich mir Georg gehen die anderen drei zu spielen.
Solange die anderen drei den Tisch aufbauten (Kugeln zurecht rücken, Schläger holen), saß ich mit Bill an der Seite. "Hast du eigentlich einen Freund?" fragte mich Bill, der mich neugierig mit seinen braunen Augen anguckte.
Immer wenn ich diese Frage hörte wurde ich traurig. Denn mehrere Freundinin von mir hatten einen Freund nur ich nicht. Darauf etwas einbilden wollte ich mir nicht, aber trotzdem ist der Gedanke nicht der schönste. Ich wusste noch nicht mal ob ich einen wollte, aber ich wusste, irgendwann würde der Richtige kommen nur wann dieser Augenblick war, dass wusste ich auch nicht.
Ich schüttelte als Antwort nur mit dem Kopf und schaute auf den Boden. Bill legte seinen Arm um mich und meinte: " Hey der Richtige wird noch kommen". Dann zwinkerte er mir zu!
"Hey ihr zwei Turteltäubchen wir können anfangen". Ich guckte Bill an und sagte gespielt eingebildet "Was heißt hier Turteltäubchen?" einige Sekunden später konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen, da die anderen drei immer mehr ihre Gesichter verzogen.
"Okay, also fangen wir an" sagte ich immer noch unter Tränen.
Georg spielte die weißte Kugel an und die anderen fetzten auseinender. Tom guckte sich gekonnt die Kugeln an, die nun über den ganzen Tisch zerstreut lagen. Dann war ich an der Reihe. Wieder guckte ich Bill feindlich an.
‚Oh nein jetzt wird´s peinlich’, dachte ich mir. Welche Kugeln hatten wir überhaupt. Hatte Tom eine eingelocht? "Ähh welche Kugeln haben wir??" flüsterte ich Georg zu. "Die vollen flüsterte er mir unter breitem grinsen zurück. "Wo hast du den hingeguckt??" meinte er dann noch und wir beide mussten lachen ich streckte ihm noch die Zunge raus und wandte mich dann dem Billiardtisch zu. Ich stieß die weiße Kugel an in Richtung einer vollen Kugel und einem Loch. Als ich versuchte Bill siegerlich anzuschauen, fiel mir Georg um den Hals "gut gemacht" sagte er. Ich guckte ihn verdutzt an, bis mir auffiel, dass ich die Kugel wirklich eingelocht hatte. Ich sagte ein lang gezogenes "yeeeeaaaahhhhh" Bill guckte mich an und ich musste lachen.
Naja, jedenfalls ging das erste Spiel so zu Ende, dass Georg den Rest der Kugeln eingelocht hatte, die anderen aber trotzdem gewonnen haben.
Wir entschlossen und ein weiteres Spiel zu spielen.




Kapitel 16

Dieses Mal stieß Tom an. Auch bei ihm verteilten sich die Kugeln über den ganzen Tisch.
Dann war ich an der Reihe wie ich es hasste. Ich habe eigentlich nur gespielt ihnen zur liebe. Gerade wollte ich die weiße Kugel andotzen, da sagte Tom "Stopp! Sorry aber ich kann das jetzt nicht mehr sehen" Ich guckte ihn etwas verwundert an. Dann versuchten alle vier auf mich einzureden, wie das funktionieren würde. Nur das Problem war, dass jeder seine eigene Methode hatte und aber trotzdem alle Tipps gaben.
"So wird das nichts" sagte ich unter einem Lachanfall. "Wie soll das funktionieren wenn ich vier verschiedene Sachen auf einmal machen muss??" Auch die anderen verstanden es und mussten lächeln. Dann kam Tom zu mir. Immer noch hielt ich den Billiardstab in der Hand. "Also ich erklär dir das jetzt mal. Nimm erst mal den Köö richtig." „Was fürn Ding?“ „Deinen Billiardstab.“ Er stand neben mir und zeigte es mir ich versuchte es krampfhaft hinzubekommen. Es klappte aber nicht. Auch Tom bemerkte das, als ich nach fünf Minuten immer noch nicht die Richtige Stellung gefunden hatte. (Sorry xD mir ist kein besseres Wort eingefallen)
Er näherte sich mir von hinten und hielt mit mir meinen Köö. Er zeigte mir, wie er den Schläger hält. Dabei kamen wir uns ziemlich nah. Unsere Köpfe waren direkt nebeneinander und auf einmal bekam ich einen mega Lachkrampf. Ich trennte mich von Tom setzte mich auf den Boden. Ich musste echt schon darauf achten, dass ich noch Luft bekam. Alle guckten mich an und als ich mich beruhigt hatte erklärte ich, dass mich die Dreads von Tom voll gekitzelt hatten. "Ahia" kam dann nur von Georg und mir verging sofort mein lachen. Die anderen mussten sich wohl noch daran gewöhnen, dass ich gerne lache. Auch ohne einen größeren Grund zu haben. Aber das hatte echt voll gekitzelt.
"Oha scheiße" sagte ich als ich auf die Uhr guckte wir hatten bald 12 Uhr Nachts und morgen musste ich ja wieder ins Praktikum gehen. Busse fuhren nicht mehr, also rief Bill ein Taxi.
Als wir vor der Fun Fabrik standen, sagte ich, "Ihr könnt doch jetzt nicht mim Taxi nach Frankfurt fahren wisst ihr wie viel das kostet?" "Dann pennen wir halt bei dir" sagte Tom, bei dem ich mich mit in die Jacke gemummelt hatte, weil mir kalt war. "Hmm kay können wir machen wir müssen nur gucken. So groß ist mein Zimmer nicht" "Och das bekommen wir schon hin" sagte Gustav und weil wir wie immer nichts zu tun hatten grinsten wir vor uns hin.
Ich stand da bei Tom in den Armen und machte mir Gedanken. Vor ein paar Tagen war das mein größter Wunsch. Einmal Tokio Hotel treffen. Und jetzt bekam ich sie gar nicht mehr los. Was natürlich ein schönes Gefühl war.
Das Taxi kam und in fünf Minuten waren wir dann auch zu Hause. Wir gingen in die Wohnung, zogen unsere Jacken aus und dann ging es auch gleich in mein Zimmer. Dort peilten wir die Lage und besprachen, wie wir die Matratzen hinlegen würden.




Kapitel 17

Ich schlich mich zu meinem Bruder, der schon schlief, und holte die Matratzen zu mir ins Zimmer.
"Wollt ihr eigentlich was trinken??", frage ich sie als ich in mein Zimmer kam. "Joa wäre nicht schlecht." sagte Gustav. "Okay ihr könnt ja dann schon mal hier alles aufbauen", sagte ich. Gustav und ich machten uns dann unauffällig aus dem Staub. In der Küche suchte ich zwei Gläser und eine Flasche Wasser zusammen. Dann setzte ich mich mit Gustav an den Tisch. "Was ist eigentlich wenn ihr eure Tour fortsetzt?" "Dann kommst du uns eben besuchen." antwortet Gustav blitzschnell. Indem Moment war ich total traurig weil ich nicht wusste ob ich sie je noch einmal sehen würde. "Tom geht es ja eigentlich wieder gut. Macht ihr trotzdem diese Woche noch Urlaub?" "Ja klar Tom hat ja nicht umsonst so getan als würde er gleich sterben." flüsterte mir Gustav zwinkernd zu. Ich musste kichern.
Es war schon witzig, unter den vieren hatte man nie schlechte Laune oder war traurig. Und wenn dann kam ein Spruch und *schwubs* musste man lachen. Wie machten sie das?? Was hatten sie an sich? Ich wurde aus den Gedanken gerissen.
"Hast du dir eigentlich schon mal überlegt wer wo pennt?" "Hmm nö eigentlich nicht wir können ja mal nach den anderen schauen." sagte ich. Wir holten noch alle Decken und Kissen die wir hatten und gingen dann in mein Zimmer. "Was ist den hier los?" sagte ich als Georg auf meinem Bett lag und schlief. Bill sagte "Achso ja, Georg meinte er wollte nur mal gucken wie gemütlich dein Bett ist und irgendwie ist er dann eingeschlafen!" ich schüttelte den kopf und Betrachtete die Matratzen. Also zwei Doppel Luftmatratzen lagen neben dem Bett. Ich dachte mir zwar schon, dass es eng werden würde, aber immerhin waren alle schlank. Ich brauche nämlich viel Platz zum schlafen. "Also wie machen wir das mit der Liegeordnung?" sagte Bill und ein grinsen huschte über mein Gesicht. "Was ist" pflaumte Bill mich an. "Ach ich hab nur grad überlegt wie du auf Liegeordnung kommst." "Hab ich das gesagt??" sagte Bill voll verwundert. Nun mussten auch Tom und Gustav lachen. "Ich würde sagen ich penn neben Georg am Bettrand, dann Lisa dann Tom und dann du Bill." "Nein ich will aber nicht außen schlafen" fauchte Bill Gustav an. "Dann penn ich halt außen sagte Gustav" "Ja super wenn ich mit dir tausche bin ich trotzdem noch außen" "Nee da ist dann noch das Bett" sagte Gustav, der sich langsam lächerlich vorkam. "Ohh ein Bett" sagte Bill und war beleidigt. "Man Bill jetzt zick mal nicht so rum" "Ja dann penn du doch außen Tom!!" fauchte Bill zurück. Ich wollte mich in dieses Gespräch nicht einmischen, weil es eigentlich total witzig war den drei beim diskutieren zu, zu hören. "Man Lisa sag doch auch mal was" kam auf einmal von Bill. Ich guckte ihn nur an und sagte "Ja was den?? Das müsst ihr schon unter euch ausmachen. Ich geh mich jetzt mal fertig machen!" Dann ging ich ins Bad und hörte die anderen drei noch diskutieren. Als ich zurück kam war dann endlich eine Entscheidung gefallen.




Kapitel 18

Da stand ich nun vor ihnen Boxershorts und einem zu großen T-Shirt. Alle grinsten mich an was mir ehrlich gesagt ein bisschen Angst machte. "Also habt ihr euch entschieden?" "Jap" sagte Bill, der anscheinend glücklich war mit dem Ergebnis auch Tom sagte "Ya" und grinste. Gustav Nickte. Hmmm also ich denke mal das Gustav und Ich am Rand liegen müssen. Sonst währen die twins doch nicht so glücklich.
"Und??" fragte ich schon todmüde.
"Also Ich am Bett. Dann du, Bill und Gustav." sagte Tom. "Oki" sagte ich. Während die anderen sich auf unsere zwei Bäder aufteilten packte ich meine Sachen für den morgigen Tag. Eigentlich hatte ich gar keine Lust auf Praktikum, obwohl es mir echt gut gefiel nur in einer Woche würden sie schon weg sein und wer weiß ob ich sie wieder sehen werde. Bei dem Gedanke kamen mir Tränen in die Augen. Die vier waren mir so ans Herz gewachsen und bald müssen sie schon wieder gehen. Wieso konnte ich nicht einmal Glück haben.
Ich legte mich in mein Bett und schlief noch ein bevor die anderen zurück kamen ein.
Morgens klingelte mein Handy. Also eigentlich war es mehr mein Wecker am Handy. Ich machte es aus, als mir auffiel wie wir dort lagen. Ich lachte laut los. Langsam wurden die anderen wach. "Sorry ich wollte euch nicht wecken aber guckt euch das mal an!" Tom lag auf der linken Seite (wie ich) er hatte Seinen rechten arm und seinen rechten Fuß über mich gelegt. Gustav lag auf dem Boden und Bill nahm die ganze Matratze in Anspruch. Er lag mit seinem Kopf in der Richtung von meinem Bauch.
Auch die anderen begonnen zu lachen. Georg, der sich das ganze von oben betrachtete weinte fast vor lachen! Von dort sah das Gewusel wohl noch geiler aus.
Ich ging an meinen Schrank, holte meine Arbeitsklamotten, Frühstückte eine Kleinigkeit, ging ins Bad und dann noch mal rüber zu den Jungs, die wieder geordnet im Bett lagen.
"Ihr findet euch hier schon zu recht. Mein Bruder ist in der Schule. Der kommt um halb zwei wieder und ich bin um halb drei wieder da."
"Okay melde dich mal in der Mittagspause!"
"Ja mach ich also bis dann" Ich winkte noch einmal in den Raum. Dann zog ich mir schnell die Schuhe an und rannte zum Bus, der gerade kam. 'was ein Glück' dachte ich mir als ich einen Platz gefunden hatte. Als ich in der Stadt angekommen war, lief ich zu meinem Praktikumsplatz. Die Eingangstür, wo ich sonst immer rein ging, war geschlossen. Verwundert drehte ich mich um und ging zur 'offiziellen' Eingangstür. Dort hing ein Schild. "16.02 und 17.02 Wegen Ruhetag geschlossen" las ich laut vor mich hin.
Ich machte einen Freudensprung. Das hatte sich wohl kurzfristig am Dienstag oder am Mittwoch ergeben. Ich kaufte noch Brötchen und nahm gleich den nächsten Bus, der zu mir nach Hause fuhr.
Ich schloss leise die Tür und schlich vor mein Zimmer.
"Ich bin daaa" schrie ich und öffnete gleichzeitig die Zimmertür. Nur erwartete mich dort etwas anderes, als ich hoffte. Nichts. Alle vier waren verschwunden ich setzte mich aufs Bett und roch noch Bills Duft, als ich einen Zettel fand.




Kapitel 19

Ich ging zu dem Zettel, der auf meinem Schreibtisch lag.

"Hey Süße Sorry wir mussten zurück ins Hotel. David hat Stress geschoben. Melde dich mal schnell bei uns sobald du wieder zu Hause bist. Tut uns echt leid. Mal sehen wann wir uns wieder sehen. Die Matratzen haben wir wieder zurückgelegt."

*boom* Mit vielen die Brötchen aus der Hand. 'scheiße' fluchte ich vor mich hin. Gestern Abend habe ich ihnen noch gesagt, dass sie noch David anrufen sollten. Aber nein "Das ist schon okay" hatte Georg gesagt. Man sieht’s ja. Nur die Stimmung sie anzurufen hatte ich jetzt nicht wirklich. Aber da steht 'Melde dich mal schnell' Vielleicht war ja was passiert?
Also nahm ich den Hörer in die Hand, setzte mich in meinen Sitzsack und hob die Beine auf mein Bett.
*tut tut* "Ja?"
"Hey Tom ich bin’s Lisa ich sollte anrufen?" sagte ich um das Gespräch schnell hinter mich zu bekommen.
"Jungs Lisa ist dran! Joa und alles klar bei dir?? Wieso bist du den schon zu Hause?" War wohl doch nichts passiert, aber naja, jetzt hatte ich ihn sowieso schon angerufen. Und irgendwie war ich auch gleich glücklich Tom zu hören.
"Also ich bin im Bus gefahren, kam da an und dann war da ein Schild, dass die heute und morgen Ruhetage haben. Das hat sich wohl entschieden, als ich nicht da war."
"Ist ja cool...also...." Sagte Tom weiter kam er nicht, weil ich ihm ins Wort fiel.
"Und wieso habt ihr euch so schnell aus dem Staub gemacht?? Ich stehe hier jetzt mit acht Brötchen wer soll die alle essen?"
Tom lachte und auch ich musste lachen, weil das irgendwie immer so ist wenn ich mal eine Überraschung machen will. Dann kommt irgendwas dazwischen. Vielleicht sollte ich mir mal angewöhnen immer alles anzusagen.
"Naja also..." Auf einmal hörte ich nur noch getuschel. "Hey Lisa ich bin’s Bill" "Ja hab’s schon gemerkt" "Also David hatte angerufen und meinte wir hätten jetzt ein Interview. Haben wir total vergessen. Das ist in genau ..."es war kurz Still "in genau einer Stunde in irgendeinem Vorort von Frankfurt" Mist jetzt klingelte auch noch mein Handy. "Sorry Leute ruft mich danach mal an ich muss auflegen" Bill hatte keine Zeit mehr zu antworten. Da ging ich auch schon an mein Handy.
"Jaa??"
"Hey Süße, und wie war das Konzert??" Wie cool!! es war Anna auch eine total gute Freundin, die nur kein Tokio Hotel mochte. "Oha das kann man nicht so einfach sagen. Bist du zu Hause??"
"Ja ich hab heute frei du etwa auch?" Ich legte auf und rief sie zu Hause an. Sie nahm ab und meinte gleich "Man also soviel Zeit kannste dir schon mal nehmen um noch zu antworten!" Wir mussten lachen. Ich erzählte ihr die ganze Geschichte mit Tokio Hotel die konnte es gar nicht fassen. Wir machten aus, uns zu treffen.
Zehn Minuten später stand sie dann auch schon vor meiner Tür. Wir fielen uns erst mal um den Hals. Durch das Prak hatten wir uns nicht so oft gesehen also gab es viel zu erzählen.



Kapitel 20

Nach zwei Stunden ununterbrochenem reden und lachen klingelte mein Handy.
Ich hatte schon fast vergessen, dass die Jungs mich anrufen wollten.
"Heyyy" sagte ich voll glücklich ins Telefon.
"Hey Maus wir sind fertig. Wollen wir uns irgendwie treffen??" sagte Gustav.
"Cool ja klar können wir machen wollen wir in die Stadt was trinken gehen. Ich ruf dann noch Jacqueline an. Die hat morgen kein Praktikum und ich stell euch noch eine Freundin vor. Ist das Okay?" "Ja klar solange du nicht deinen ganzen Freundeskreis mitbringst" Ich lachte. "Okay dann treffen wir uns in einer Stunde am Rathaus." "Oki bis dann wir vermissen dich schon voll." Mit diesen Worten legten sie dann auf. Ich konnte es nicht glauben Sie vermissten mich!
"Süße wir gehen jetzt mit Tokio Hotel weg." sagte ich mit einem riesen Grinsen im Gesicht. Anna guckte mich an und wirkte etwas sauer. Mist was jetzt?? Sie mochte doch kein Tokio Hotel das hatte ich voll vergessen. "Also nur wenn du willst ne? Das sind echt total liebe Menschen." Anna guckte mich immer noch etwas fragend an. "Man Anna du sollst sie dir nicht auf der Bühne angucken, sondern sie als meine Freunde kennen lernen. Komm schon" "Hey man klar nur ich war grad voll geschockt, dass du mich fragst." sagte Anna und fiel mir um den Hals. Was war denn mit ihr los? Naja umso mehr freute ich mich. Wir durchwühlten meinen Kleiderschrank und schminkten uns. "Gehen wir in die Sports Bar?" "Ja ist mir lieber als Coyote oder Alex" antwortete Anna. Ich rief noch schnell Jacky an die sich total freute und natürlich dann auch kam.
Wir stiegen in den Bus mit etwas Verspätung kamen wir ans Rathaus, wo Jacky schon stand. Ich und Anna begrüßten sie.
Während ich mir Gedanken um die Jungs machte, weil sie nicht auftauchten, unterhielten sich Anna und Jacky. Die beiden hatten sich schon zwei Wochen nicht mehr gesehen und unterhielten sich ununterbrochen. Mein Handy klingelte –Tom- stand auf meinem Display. Ich musste grinsen weil die vier vermutlich nicht das Rathaus fanden. „Na findet ihr nicht mal das Rathaus in einer Stadt?“ so meldete mich als Tom lachen musste und er antwortete „Nee“ „Okay wo seid ihr denn? Wir holen euch dann.“ Die vier Standen am Karstadt das Rathaus war noch nicht einmal eine Minuten entfernt. Wir gingen los in Richtung Karstadt. „Lisa?? Denkst du Bill steht auf mich??“ „Waaaas?“ schrie ich Jacqueline an. „Ey gehst du hier mit, weil du einen Star abschleppen willst oder weil du sie als Kumpels siehst?“ Wieso regte mich diese Frage so auf? Ich meine sonst war ich auch nicht so empfindlich. War es mir zu sehr in dem Kopf gestiegen, dass ich Tokio Hotel kannte oder war da etwas anderes. „Natürlich weil ich sie mag!“ Ihre schönen braunen Augen schauten genau in meine. Jacqueline wirkte nun etwas traurig. Wieso dachte ich so von ihr?? Sie ist meine beste Freundin. Ich wusste, dass sie so etwas nicht machen würde. Sie umarmte mich. Ich war ihr total dankbar dafür, denn das brauchte ich jetzt. „Sorry ich weiß nicht wie er dich findet. ich kann es ja mal antesten!“ „Ja währe echt cool weil du ja soviel mit ihnen unternimmst.“ Natürlich wusste Jacky, was ich mit den Magdeburgern unternahm. Doch genauso wusste ich das Bill nicht, also noch nicht interessiert war. Am Karstadt angekommen sahen wir auch schon die Jungs. Mittlerweile war ich schon halb durchgefroren. Zum Glück war es nicht mehr weit zu Sports bar.



Kapitel 21

Als wir dann endlich einen Tisch mit sieben Sitzplätzen gefunden hatten, ließen wir uns nieder. Am Nachbar Tisch saßen drei Typen, die die ganze Zeit zu uns guckten. "Also Leute bevor ihr euch jetzt den ganzen Abend anstummt, Anna das sind Bill, Gustav, Tom und Georg." Nach der Reihe zeigte ich mit meinen Finger auf Sie. "Bill, Gustav , Tom, Georg das ist die Anna" Alle fünf grinsten sich gegenseitig an. Das sah richtig bescheuert aus. Ein Augenrollen konnte ich mir nicht verdrücken. Jacky sah das und grinste nun auch noch. Bis dann endlich Tom sagte "Also Mädels was wollt ihr trinken ich lade euch ein." "Ich nehm diesen Cocktail da." Zeigte mit dem Finger auf einen nicht aussprechbaren Cocktail. "Na toll haste dir ja gleich das teuerste ausgesucht." "Dann nehme ich halt ne Cola!" Sagte ich genervt. Also wenn schon jemand zu mir sagt, dass ich eingeladen werde und keine Geld Grenze sagt, dann nutze ich das natürlich aus. Jacqueline und Anna entschieden sich auch für eine Cola. Bill, Georg und Gustav wollten erstmal ein Red Bull. Als die Kellnerin kam sagte Tom: "Für mich bitte ein Red Bull, Zwei Cola und diesen Cocktail" er zeigte wie ich auf die Karte guckte dann zu mir und grinste so mega süß, wie er es immer machte. Die Kellnerin guckte ihn etwas schräg an. Ich denke mal die dachte, dass Tom das alles für sich wollte. "Für uns drei auch ein Red Bull" sagte dann noch Bill und die Kellnerin wandte sich an uns. Die dachte doch tatsächlich, dass Tom das alles für sich haben wollte. Ich musste lachen, riss mich dann aber schnell wieder zusammen und sagte "Er hat schon für uns bestellt." Als die Kellnerin um die Ecke war brachen wir in lachen aus. "Also so was ist mir auch noch nicht passiert" sagte Tom und musste grinsen.
"Ich muss mal wohin" sagte ich und zwinkerte im selben Moment Anna zu. "Äh ja ich komm mit." Wir schnappten uns unsere Handtaschen und verschwanden. Ich fragte Anna wieso sie nichts reden würde. "Ach ich weiß auch nicht die Jungs sind so nett und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich sie doch nicht Leiden konnte." "Anna du kannst die Musik nicht leiden. Die Jungs kanntest du doch vorher noch gar nicht." Die nickte nur noch und war dann wie ausgewechselt. Als wir zurück kamen wurden wir von einem ziemlich schnuggelichem Typen angehalten. "Hey" sagte er an uns beide und wandte sich dann an mich "Ihr sitzt ja neben uns am Tisch. Du bist mir vorhin schon aufgefallen ich wollte eigentlich nur fragen, ob ich deine Handy Nummer bekomme." Oh Gott damit hatte ich ja jetzt gar nicht gerechnet. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass er jetzt Anna anlabern würde. "Ähm du kannst mir ja erst mal deine geben und dann sehen wir mal weiter oki?" fragte ich. Diese Lösung war eigentlich immer gut, denn ich hatte noch Zeit um mir zu überlegen ob ich Kontakt mit ihm wolle oder nicht. Er gab mir dann seine Nummer und ich speicherte sie auch gleich. Mit einem riesen Lächeln auf dem Gesicht sagte er "Danke". "Mist ich hab was auf der Toilette liegen lassen." Stimmte natürlich nicht, aber diese Lage musste ich erst noch mal mit Anna besprechen. Als wir dann fertig waren, gingen wir zurück zum Tisch wo dann auch mein leckerer Cocktail auf mich wartete. Ich freute mich, sagte "Danke" und drückte Tom einen Kuss auf die Backe, da er neben mir saß. Ich genoss meinen Cocktail, wir unterhielten uns und machten viel Blödsinn.



Kapitel 22

Es war 22.00 Uhr und wir entschlossen uns zu gehen. "Hast du Bock mit ins Hotel zu kommen?" fragte Tom und auf einmal waren alle Blicke vom Nachbartisch auf mich gerichtet. Was nun? Sollte ich nein sagen?!? Ich meine der Typ ist richtig nice. Andererseits wusste ich nicht, ob ich die vier noch einmal sehen würde, wenn die Woche vorüber sei. Also entschied ich mich mit zu gehen. "Ja klar bei wem sollsch dann pennen?" Tom lächelte mich an. "Ja bei mir natürlich!" sagte er voll überzeugt und legte seinen Arm um mich.
--Aus Annas Sicht--
Da saß ich nun mit meiner Hassband und verstehe mich eigentlich recht gut mit ihnen. Lisa ist total glücklich in ihrer Gegenwart. Tom hat sie im Arm. Davon hatte sie immer geträumt und nun... ist es normal für sie.
--Lisa--
Da hatte Tom das erste mal seinen Arm um mich gelegt und ich wusste nicht einmal, ob ich mich freuen sollte, weil ich mir einen traurigen Blick von Timo (Handynummer) einfing. Wieso guckte er so traurig? Immerhin kannten wir uns noch nicht einmal.
"Okay gehen wir ich möchte in mein Bett!" sagte Tom und grinste aufreißerisch. "Ähm Bill kann ich vielleicht bei dir pennen?" fragte ich aus Spaß. Wir lachten. Dann standen wir auf und ich ging noch einmal kurz zu Timo und seinen Kumpels und verabschiedete mich. "Sag mal wer ist das da?" fragte Timo und zeigte auf die anderen. "Ähm zwei Freundinin und Tokio Hotel!" Die drei Jungs guckten mich mit großen Augen an. Ich grinste nur, drehte mich um und ging mit den anderen die Treppe runter, die dort schon auf mich warteten. Bill hatte David angerufen, weil wir keine Lust hatten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.



Kapitel 23

Ich saß mit Bill und Tom hinten im Auto. Bill laberte uns die ganzen 20 Minuten, bis zum Hotel voll. Als wir ausstiegen, standen dort kreischende Mädchen und Reporter mit Kameras und Fotoapparaten. Tom nahm mich in dem Arm und machte so seine Jacke über mich, dass mich keiner erkennen konnte. Als wir im Hotel waren, nahm er mich an die Hand und wir gingen schnell zum Zimmer, denn es konnte auch sein, dass Paparazis im Hotel waren. Zum Glück liefen wir keinen Über den Weg.
Als wir dann im Zimmer waren, saß ich auf dem Bett. "Was war den das?" "Willst du in der nächsten Bravo als Schlagzeile stehen?" fragte er mich. "Wieso Bravo?" fragte ich verwundert. "Tja wir kennen die ganzen Leute und das waren die von der Bravo."
Ich stand auf, machte das TV an und schmiss mich zu Tom auf die Couch, wo er es sich schon bequem gemacht hatte. "Zum Glück hat jetzt jeder sein eigenes Zimmer." Ich schaute mich um und tatsächlich. Dort stand nur ein Bett. Vorher war mir das gar nicht bewusst. Denn als ich hier übernachtet habe, hatten Tom und Bill ja noch ein Zimmer zusammen.
'Naja was solls' dachte ich mir und sagte nur "Na dann wird ja eng." und zwinkerte ihm zu. "Bekomme ich wieder ein T-Shirt von dir?" "kla alsooo welches willst du?" Er stand auf, öffnete seinen Schrank und winkte mich zu sich. Als ich dort war, hingen immer ein T-Shirt, eine passende Kappe, und eine passende Sweatshirtjacke beieinander. Da viel mir ein, dass ich Tom einmal im Fernseher gesehen hatte und mir das was er anhatte total gut gefallen hatte. "Weißt du welches Outfit mir am besten an die gefällt?" fragte ich ihn. Er schüttelte mit dem Kopf und fragte neugierig "Welches denn?" Er guckte mich mit seinen Kulleraugen an. Ich zeigte ihm eine dunkel-hellblaue Kappe, ein blaues T-Shirt, eine weiße Jacke und eine Jeans, die unbeschreiblich geil aussieht.
"Ahia" meinte er und hielt mir das T-Shirt hin. "Dann hast du jetzt die Ehre und darfst drin pennen." Ich freute mich und sprang ihm um den Hals. Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen. Wir schauten uns in die Augen und in dem Moment kamen die anderen ins Hotelzimmer.




Kapitel 24

Total überrumpelt gingen wir ein Schritt auseinander. Ein bisschen dankbar war ich schon, dass die anderen kamen. Es war immer mein Traum Tom so nah zu sein, aber jetzt wo er wirklich ein Freund von mir geworden war? Wollte ich das wirklich aufgeben nur wegen einem Kuss oder war ich wirklich in ihn verliebt? Dieses flaue Gefühl hatte ich seit meinem letzten Freund nicht mehr gehabt. Doch was hatte es zu bedeuten. Vielleicht war es auf einfach Aufregung? Ich starrte Bill und die anderen an. Genauso wie Tom. Was dachte er wohl gerade? So gut kannte ich ihn noch nicht, dass ich erkennen konnte was mit ihm los war. "Samma ist alles klar bei euch oder sollen wir euch mal alleine lassen?" "Nee nee schon okay" sagten wir beide total schnell.
Die anderen verteilten sich auf Bett und Couch ich setzte mich zu Bill auf die Couch und Tom zu Georg und Gustav aufs Bett. Um vom Thema abzulenken fing ich an zu erzählen. "Also Leute ich habe doch, als wir aus der Sports Bar gegangen sind, noch mit den Typen vom Nachbartisch geredet. Also der eine hatte mich als ich vom Klo kam nach der Handy Nummer gefragt. Ich hab ihm aber gesagt er soll mir erst mal seine geben. Soll ich ihm schreiben oder was sagt ihr dazu so als Junge?" Bill kam ein 'ich freu mich' grinsen aufs Gesicht und sagte "Ja klar schreib ihm. Wer war das den?" "Der mit dem Beggie Sachen" Tom guckte mich an ich konnte aber nicht zuordnen wie. "Ahso deeeeeeer" sagte Bill immer noch mit einem grinsen "Okay dann helf ich dir mal bei der SmS oder?" "Jaa wär cool"
Nach zwanzig Minuten hatten wir dann endlich die Sms fertig und ich schickte sie ab. Ich weiß nicht was die anderen drei in der Zeit machten, aber die waren irgendwie aus dem Zimmer verschwunden. Naja also in der Sms stand.

Hey. Hab mich voll gefreut, dass du mir deine Nummer gegeben hast. Du hast voll die schönen braunen Augen. Ich hoffe mal du antwortest. *kussi* Da Lisa

War zwar nicht besonders einfallsreich, aber Bill meinte das ist schon okay. Er muss es ja wissen. Schließlich ist er ja ein Junge. Als ich mir gerade ein Bild in meinem Kopf von Timo machte, riss Bill mich aus meinen Gedanken. "Sorry aber das muss ich dich jetzt mal fragen" Ich guckte ihn fragen an. Mir war klarer als klar was er mich fragen wollte. Aber ich konnte ja schließlich nicht gleich los erzählen. Also wartete ich auf die Frage. "Was läuft da zwischen dir und Tom?" Hmm also mit dieser Frage hatte ich nicht gerechnet, aber darauf konnte ich kurz und knapp antworten. "Nichts!" sagte ich voller Überzeugung. "Und was war dann was vorhin?“ Ah da war sie, die Frage die ich erwartet hatte. Nur was sollte ich antworten ich wusste es ja selbst noch nicht mal. Ich war Bill total vertraut, also sagte ich es auch genauso wie ich es empfand. "Ich weiß es selbst nicht. Ich hatte mir nur ein T-Shirt zum pennen ausgesucht und hab ihn umarmt, weil das das T-Shirt ist, was mir an Tom am besten gefällt. Und dann verguckte ich mich voll in seine Augen und er sich wohl in meine. Wir kamen uns zwar ein kleines Stück näher, aber ich weiß nicht was sich daraus entwickelt hätte." Bill machte großen Augen. Hatte er mit etwas anderem gerechnet oder was? Ich guckte auf den Boden und meine Augen wurden immer nasser. "Ich weiß noch nicht mal, ob ich was für ihn empfinde. Und ich will nicht, dass er denkt, dass ich ihn ausnutze." flüsterte ich vor mich hin. Bill tröstete mich und holte Luft zum reden.



Kapitel 25

"Hör mal" sagte er. Weiter kam er nicht, da er anfing zu stocken. "Tom ist ein ziemlicher Aufreißer. Das ist dir schon klar. Aber vorhin, als ich rein kam sah es bei ihm ziemlich ernst aus. Ich will dir nichts vorwerfen oder so, aber bitte verarsch ihn nicht. Tom war noch nie wirklich verliebt und wenn das jetzt der Fall ist, dann warte bitte so lange, bis du dir wirklich 100% sicher bist. Warte doch jetzt erst mal ab was mit Timo ist. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber vielleicht sehnst du dich nach Zuneigung und versuchst sie mit allen Mitteln zu finden." Als er das sagte, wurde mir klar, dass er ziemliche Angst hatte, dass ich Tom verarschen würde. Nie im Leben würde ich das machen.
Ich nickte nur mit dem Kopf und mir liefen die Tränen. Dieses Gespräch ging mir ziemlich nah, weil noch nie jemand so mit mir darüber gesprochen hatte. Noch nicht einmal Jacqueline oder Eva hatten mir das so gesagt. Ich war Bill total dankbar, aber trotzdem war es in dem Moment hart für mich. Er legte seinen Arm um mich und ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Jetzt konnte ich mit das Weinen nicht mehr unterdrücken und die Tränen liefen, ohne Halt.
Nach ca. 30 Minuten weinen und kein Wort reden fing Bill an mir über die Wange zu streicheln und die Tränen weg zu wischen. "Gucken wir mal nach den anderen?" fragte er mich. Ja okay ich geh nur eben ins Bad mich frisch machen. Da wir vorher weg waren, hatte ich zum Glück meine nötigen Schminksachen dabei und konnte mich nachschminken.
Ohne viele Worte gingen wir aus dem Zimmer runter an die Bar, wo die anderen Drei saßen. "Heyyy!" rief Georg durch den ganzen Raum. Ich weiß nicht, was mit mir los war aber ich musste loslachen. Ich war vor zwei Minuten todunglücklich und nun?? Wie ausgewechselt. Wir alberten noch viel in der Bar rum, bis wir uns dann entschieden, uns auf eine Couch zu setzen, die in einem recht gemütlich eingerichteten Raum stand. Eine dreier Couch und eine zweier Couch. Sollte ich mich zu Tom setzen oder lieber auf etwas Abstand gehen? Ich entschied mich dann doch mit Bill und Gustav auf die dreier Couch zu setzen. Nach einer Stunde ununterbrochenem unterhalten, war ich die erste, die müde wurde, da die anderen vier die ganze Zeit Red Bull tranken und ich nicht. Ich gähnte ein paar Mal legte meinen Kopf auf Bills Schulter. Ich wurde erst wieder wach, als...




Kapitel 26

...ich eine Hand ich Gesicht geschlagen bekam. Ich schreckte auf und schrie kurz, als ich sah, dass ich mit Tom in einem Bett lag und er noch friedlich schlief. Wie süß das aussah. Ich hätte da noch zwei Stunden sitzen können und ihm anschauen können. Doch da öffneten sich langsam seine Augen und er sah mich an. "Wieso bist du schon wach?? Wir haben gerade mal..." er nahm sein Handy unter dem Kopfkissen hervor und schaute auf die Uhr "...gerade mal 07.00Uhr. Komm leg dich weder hin und wir pennen weiter." Irgendwie kam mir das komisch vor. Ich wusste nicht wieso, aber gestern haben wir uns fast geküsst. Nun schlafen wir zusammen in einem Bett und er tut so, also wäre es selbstverständlich.
Wahrscheinlich haben die mich gestern noch hoch getragen. Wie peinlich. Aber naja, schon goldich, dass die vier mich nicht geweckt haben.
Ich legte mich wieder zu Tom, es dauerte keine Minute, da war ich schon wieder eingeschlafen.
Nach drei Stunden weiterem schlafen wachte ich langsam auf. Mein und Tom´ s Kopf lagen genau so, dass ich ihm ins Gesicht schauen konnte. Ich betrachtete seine Gesichtszüge, die Augen, die Nase und den Mund. Alles schien perfekt zu sein. Sogar die kleinen Leberflecke an seiner rechten Wange passten perfekt zu ihm. 'Wieso ist jemand so perfektes an MIR interessiert.' Einen Säufzer konnte ich mir nicht verdrücken. Immer noch lag ich da. Es waren bestimmt nur 10 oder 15cm vom meiner Nasenspitze bis zu Toms. Wenn ich mich jetzt wirklich für ihn entscheiden würde, dann könnte ich ihn jetzt küssen. Aber war es das, was ich wirklich wollte? Nein! Ich säufzste noch einmal und drehte mich dann um. Ein leises "Hey alles klar." kam aus Toms Richtung. Ein erneutes Mal drehte ich mich um und wieder waren wir so nah wie vorher. Es kam mir vor wie eine zweite Chance, wie als wenn jemand die Zeit zurück gedreht hätte. Denn auch in diesem Moment fragte ich mich wieder: Ist es wirklich das was ich will?




Kapitel 27

"Ja es ist alles in Ordnung". Mit diesen Worten drehte ich mich auf meinen Rücken. In diesem Moment stand für mich fest, das ich es nicht wollte. "Achso deine Eltern haben gestern angerufen" sagte Tom noch total verschlafen. Ich saß senkrecht im Bett und fragte ihn "WAS?" "Deine Eltern haben angerufen, gestern als du eingeschlafen bist. Da ist Bill ans Handy gegangen und hat ihnen alles erklärt" "Scheiße... sind sie sauer?" fragte ich, weil ich dachte, dass meine Eltern voll den Aufstand machen würden. Ein schnelles und kurzes "Nö." kam von Tom. "Ja wie Nö?" fragte ich ihn etwas verdutzt. "Ahia die ham sich gefreut, dass du deine Lieblings Band getroffen hast." Ich grinsten machte sich in meinem Gesicht breit. "Uns sonst mit wem hat Bill noch so telefoniert?" fragte ich aus Spaß. Tom wurde erst. Zu ernst. "Timo" sagte er mit dunkler Stimme. Ich hatte mich eigentlich gefreut. Doch als Tom diesen Namen so herzlos aussprach, war ich mir nicht sicher, ob er in diesem Moment Gefühle hatte. Was war mit ihm los? Wo war der witzige Tom, wie ich ihn kennen gelernt habe? Auch Tom lag nun auf dem Rücken. Wir beide starrten die Decke an. "Was wollte der den?" fragte ich vorsichtig. Es tat mir total Leid für Tom, aber ich hatte mich wirklich für Timo interessiert. Auch als Timo mich nach der Handynummer gefragt hatte, hatte ich ein kribbeln im Bauch. "Keine Ahnung musste Bill fragen" sagte Tom kalt zurück.
'Na super' dachte ich mir. Jetzt war die ganze Stimmung hin. Ich wollte nach Hause. Ich wollte nicht mehr als meine Ruhe haben, als es zärtlich an der Tür klopfte. "Seid ihr wach??" hörte man jemanden durch die tür Flüstern. Tom streckte sich und wollte gerade aufstehen da sagte ich "Bleib du nur liegen ich gehe schon." Er grinste mir dankend zu. Ich nickte nur. Ich bin wirklich ein fröhlicher Mensch, doch in diesem Augenblick war mir ganz und gar nicht nach lachen. Ich schlürfte zur Tür und öffnete sie langsam. Ein total müder Bill schaute mich an. "Ich kann nicht mehr pennen!" waren die ersten Worte, die er mir entgegengähnte. "Och guten Morgen ja klar mir geht´s super dir auch??..... Das freut mich und wie hast du geschlafen..?? Joa ich auch!" sagte ich zu Tür, als Bill schon längst auf der Couch saß. Damit wollte ich ihm eigentlich nur indirekt sagen, dass man auch erst mal einen begrüßen kann. Doch als ich mich umdrehte lagen Tom und Bill auf dem Boden und lachten sie schräg. Ich verschränke meine Arme und fragte "Was war den daran jetzt so lustig?" ruckartig hörten beide auf zu lachen. Nun guckten mich vier Braune Kulleraugen an. Hatte es ihnen die Sprache verschlagen?? Bill´s Kopf wurde langsam schräger und er verzog sein Gesicht. "Och so was hatte ich auch noch nicht, also dass jemand mit ner Tür redet." "Tja kannste mal sehn." entgegnete ich nur. "Leute ich will nach Hause" sagte ich, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen. Die anderen beiden brachte ich aus der Fassung. Sie glotzten mich regelrecht an. "Sorry, aber ich brauch mal etwas Zeit für mich. Ich bin total durcheinander." Ich nahm meine Handtasche, wo alles drinne war und ging aus der immer noch offenen Hotelzimmer Tür.



Kapitel 27

"Ja es ist alles in Ordnung". Mit diesen Worten drehte ich mich auf meinen Rücken. In diesem Moment stand für mich fest, das ich es nicht wollte. "Achso deine Eltern haben gestern angerufen" sagte Tom noch total verschlafen. Ich saß senkrecht im Bett und fragte ihn "WAS?" "Deine Eltern haben angerufen, gestern als du eingeschlafen bist. Da ist Bill ans Handy gegangen und hat ihnen alles erklärt" "Scheiße... sind sie sauer?" fragte ich, weil ich dachte, dass meine Eltern voll den Aufstand machen würden. Ein schnelles und kurzes "Nö." kam von Tom. "Ja wie Nö?" fragte ich ihn etwas verdutzt. "Ahia die ham sich gefreut, dass du deine Lieblings Band getroffen hast." Ich grinsten machte sich in meinem Gesicht breit. "Uns sonst mit wem hat Bill noch so telefoniert?" fragte ich aus Spaß. Tom wurde erst. Zu ernst. "Timo" sagte er mit dunkler Stimme. Ich hatte mich eigentlich gefreut. Doch als Tom diesen Namen so herzlos aussprach, war ich mir nicht sicher, ob er in diesem Moment Gefühle hatte. Was war mit ihm los? Wo war der witzige Tom, wie ich ihn kennen gelernt habe? Auch Tom lag nun auf dem Rücken. Wir beide starrten die Decke an. "Was wollte der den?" fragte ich vorsichtig. Es tat mir total Leid für Tom, aber ich hatte mich wirklich für Timo interessiert. Auch als Timo mich nach der Handynummer gefragt hatte, hatte ich ein kribbeln im Bauch. "Keine Ahnung musste Bill fragen" sagte Tom kalt zurück.
'Na super' dachte ich mir. Jetzt war die ganze Stimmung hin. Ich wollte nach Hause. Ich wollte nicht mehr als meine Ruhe haben, als es zärtlich an der Tür klopfte. "Seid ihr wach??" hörte man jemanden durch die tür Flüstern. Tom streckte sich und wollte gerade aufstehen da sagte ich "Bleib du nur liegen ich gehe schon." Er grinste mir dankend zu. Ich nickte nur. Ich bin wirklich ein fröhlicher Mensch, doch in diesem Augenblick war mir ganz und gar nicht nach lachen. Ich schlürfte zur Tür und öffnete sie langsam. Ein total müder Bill schaute mich an. "Ich kann nicht mehr pennen!" waren die ersten Worte, die er mir entgegengähnte. "Och guten Morgen ja klar mir geht´s super dir auch??..... Das freut mich und wie hast du geschlafen..?? Joa ich auch!" sagte ich zu Tür, als Bill schon längst auf der Couch saß. Damit wollte ich ihm eigentlich nur indirekt sagen, dass man auch erst mal einen begrüßen kann. Doch als ich mich umdrehte lagen Tom und Bill auf dem Boden und lachten sie schräg. Ich verschränke meine Arme und fragte "Was war den daran jetzt so lustig?" ruckartig hörten beide auf zu lachen. Nun guckten mich vier Braune Kulleraugen an. Hatte es ihnen die Sprache verschlagen?? Bill´s Kopf wurde langsam schräger und er verzog sein Gesicht. "Och so was hatte ich auch noch nicht, also dass jemand mit ner Tür redet." "Tja kannste mal sehn." entgegnete ich nur. "Leute ich will nach Hause" sagte ich, ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen. Die anderen beiden brachte ich aus der Fassung. Sie glotzten mich regelrecht an. "Sorry, aber ich brauch mal etwas Zeit für mich. Ich bin total durcheinander." Ich nahm meine Handtasche, wo alles drinne war und ging aus der immer noch offenen Hotelzimmer Tür.





Kapitel 29

Ich setzte mich auf meinen Schreibtisch Stuhl und machte meinen PC an. Als er hochgefahren war, redete mich auch gleich Jacky an. "Hey Schatzi alles kla?" "Hey maus *freu* Ja alles GEIL bin mit Timo zusammen." ein unerwartetes "Was?" las ich von Jacky. Wir chattete übe MSN. Ich erklärte ihr die ganze Situation mit Tom, wie ich mit Bill geredet hatte und wie das Treffen mit Timo ablief. Und da war wieder die Frage! "Willst du das auch Lisa?"
In diesem Moment fuhr unten ein kleines Fenster hoch. 'N@dl hat sich gerade angemeldet.' Das ist eine ziemlich gute Freundin, die ich über eine Tokio Hotel Fan Page kennen gelernt hatte. Wir hatten uns noch nie gesehen, doch auf das nächste Tokio Hotel Konzert wollten wir auf jeden Fall zusammen gehen. Ich wollte sie später ansprechen.
Zurück zu Frage. Noch einmal las ich sie mir durch. "Willst du das auch Lisa?" Klar wollte ich das, sonst hätte ich es nicht gemacht dachte ich mir. Ein kurzes "Jup!" reichte, um Jacky zufrieden zu stellen. Nun war die Frage auch geklärt und ich konnte Nadl anschreiben. "Hey maus!" schrieben wir zu gleich Zeit. Das konnte nicht sein, es war oft bei uns so, dass wir das Selbe denken oder schreiben. Manchmal fing ich echt an zu zweifeln, ob wir nicht Zwillinge waren. Darauf hin schrieb ich nur "LoL" (lachen; für alle die ned wissn was es heißt). "Ich muss dir unbedingt was erzählen." Tippte ich ihr schnell zu. "Ja okay kannste machen, aber ich ruf dich an. Meine Augen tun eh schon weh." War mich eigentlich ganz recht, nachdem ich mit Jacky eine Stunde getippt hatte, konnte ich nicht mehr einen Satz ohne Fehler schreiben. "Bye Bye Schatzi ich mach mich ab will noch mit Nadl teln." Schrieb ich schnell zu Jacky und war dann auch schon weg, da mein Tele klingelte.
"Hey" sagte Nadl erfreut ins Tele. Doch der zweite Satz war schon etwas ernster. "Na du hast ja lange nicht mehr von dir hören lassen." "Ja das wollte ich die erzählen" sagte ich aufgeregt und nach dreißig Minuten, wirklich ununterbrochenem erzählen, konnte sie nichts anderes raus bringen als "geil!" Ich wusste das sie sich voll freute, da sie auch total Tokio Hotel Fan ist. Sie hat so ziemlich die einzige Einstellung wie ich. Musik gut und nebenbei auch noch die Jungs. Wir waren nicht so verrückte Fans, die sich gleich umbringen wollen oder so. Naja GANZ unauffällig erwähnte sie, das sie eh grad keine Schule hatte, also lud ich sie ein. Schon am Montag wollte sie kommen. Und ich freute mich total, da ich sie ja Selbst noch nicht einmal getroffen hatte.
Der Samstag verlief ganz normal ich telefonierte kurz mit Bill und erzählte im die Lage mit Timo, weil er ja etwas dazu beigetragen hatte. Den Rest des Tages chillte ich zu Hause rum und telefonierte noch mit Jacky, Eva, Anna und Nadl, die schon aufgeregt war die Jungs zu treffen. Bill, Tom, Georg und Gustav wussten natürlich noch nichts davon. Doch ich musste es ihnen bald sagen, da ich nicht wollte, dass auch die Überraschung in die Hose geht.
Der Sonntag fing auch ganz normal an. Ich schlief aus und frühstückte, bis mich etwas erwartete, was ich nicht gedacht hätte.




Kapitel 30

Da klingelte mein Handy. Ich freute mich, weil Timo sich melden wollte. 'Eine Kurzmitteilung erhalten' ich drückte drauf. 'Bill' ich freute mich auch über eine SmS von ihm und öffnete sie. "Du hast alles kaputt gemacht! Tom ist am Boden zerstört! Was hast du gemacht!" Die Freude diese Sms bekommen zu haben, war zerstört. Ich verstand die Sms nicht. Was hatte ICH den falsch gemacht? Ich setzte mich hin, aus Angst umzukippen. Um mich drehte sich alles und ich brach in Tränen aus. Auf einmal stand mein Bruder vor mir. "Was ist den hier los?" fragte er mich. Doch ich wollte jetzt nicht reden. Ich wollte alleine sein. Ich rannte raus, ich hatte nur meine weichen Tieger Hausschuhe an. Als ich vor dem Haus stand, rannte ich die Straße hoch. In der Nähe geht ein Feldweg rein. Dort war eine Stelle, wo ich schön öfters saß und Nachdachte. Keine wusste davon, außer Eva, ihr gegenüber hatte ich das mal erwähnt.
Ich lehnte mich gegen einen Baum und weinte so stark, wie ich es schon lange nicht mehr tat. Mein Leben war bevor Tokio Hotel auftauchte besser als Gut. Und nun? Mein Traum war erfüllt, doch auf einmal hatte ich so viele andere Probleme. Es verging eine Stunde und mir wurde immer kühler, mein Körper Zitterte und meine Füße und Hände spürte ich schon nicht mehr. Ich beruhigte mich langsam und weinte nicht mehr. Nun konnte ich mir Gedanken machen über die Situation. Liebte ich wirklich Timo? Ich konnte keine Antwort geben, genauso wie bei der Frage ob ich Tom liebte.
Am liebsten währe es mir in diesem Moment gewesen, wenn mich keiner gefunden hätte, denn ohne Hilfe, stand fest, dass ich nicht mehr hoch kommen würde. Nach ungefair zwei Stunden kamen Eva, Timo und mein Bruder. Timo küsste mich, und mein Herz begann wieder zu schlagen. Ich war nicht tot, doch ich wusste in diesen Stunden nicht einmal ob ich noch leben würde, da ich mein Herz nicht spüren konnte. Mein Bruder und Timo trugen mich nach Hause. Es war nicht weit.
Als ich im Bett lag, saß Eva neben mir. Sie hatte Tränen in den Augen und schaute mich an. "Ich hat-tte so-solche Angst um dich." Sie strich mich über die Haare. Ich schloss die Augen und Merkte, wie ich so eine Tränen in lauf brachte. Sie lief mir langsam die Wange hinunter. In diesem Moment konnte ich mich daran erinnern wie ich einmal zu Eva gesagt hatte, 'Wenn du eine Träne von mir wärst, würde ich nie weinen, aus Angst dich zu verlieren.'
Als ich die Augen wieder öffnete, saß Timo neben mir. Wo war Eva hin? Ich sah zu meinem Fenster und sah, dass es schon dämmerte. "Du hast geschlafen!" sagte Timo leise zu mir. Als ich ihm in die Augen sah, fingen die Tränen wieder anzulaufen. Er hielte mir die Hand und küsste mir eine Träne von der Wange. "Ich glaube es ist besser wenn ich dich mal alleine lasse." Ich nickte leicht. Er hatte recht ich wollte alleine sein. War er der richtige? Oder war er einfach nur ein guter Freund?





Kapitel 31

Mit dieser Frage beschäftigte ich mich nicht weiter. Ich musste mit Tom reden. Ich ging in das Bad, sah in den Spiegel und drehte mich um, weil ich diesen Anblick nicht ertragen konnte. Ich zog mir eine enge, etwas hellere Jeans an, ein Tom, wo 'Now or never' drauf stand. Ich sah in den Spiegel und zog es gleich wieder aus. Wie kam das den? Okay dann hatte ich ein einfaches schwarzes Top an. Darüber mein Fließ. Als es klingelte schreckte ich zusammen, da ich gerade überlegte, wie ich es sagen würde. Es war bereits halb neun und mein Bruder sagte:" Ich gehe das werden die Handballer sein." Anscheinend wollten die noch weg gehen. Dachte ich mir, doch dieser Gedanke wendete sich als Jan (mein Bruder) mir sagte, dass es Tom war. Ich glaube in dem Moment fiel mir alles aus dem Gesicht, was ich hatte und meinHerz rutschte mir in die Hose. Da stand er und er hatte genauso verheulte Augen wie ich.
"Eva hat mich angerufen." sagte er und sah mich mit seinem Hundeblick an. In diesem Moment war klar, dass ich Tom liebte und nicht Timo. Timo was einfach nur eine Ablenkung oder wollte ich Tom vielleicht eifersüchtig machen? Ich wusste selbst keine Antwort auf diese Frage. Ich wusste noch nicht ein Mal ob To mich liebte. Wieso war er am Boden zerstört? Wollte er überhaupt, dass Bill mir geschrieben hatte? Wusste er den Zusammenhang, wieso ich weg gelaufen war? Er stand vor mir. Vermutlich gingen ihm gerade genauso viele Fragen durch den Kopf.
Es klingelte erneut und ich zuckte wieder zusammen. Doch dieses mal nicht nur ich. Tom schien auch so in deinen Gedanken vergraben zu sein, dass ihn die Klingel ebenfalls zum erschrecken brachte. Nacheinander liefen vier Kumpels an mir vorbei, erst starrten sie mich an, dann Tom, dann in mein Zimmer, wo sie alle stehen blieben und sich "unauffällig" (damit meine ich ruckartig mit großen Augen) umdrehten und Tom musterten. Sahen die nicht, wie scheiße es uns beiden ging? Also sagte ich pampig zu ihnen "Ja Leute, dass ist Tom ist ja okay. Jetzt glotzt mal nicht so aufdringlich." Dann nahm ich Tom an die Hand und ging mit ihm in mein Zimmer. An den Jungs vorbei, denen ich die Tür vor der Nase zu knallte. Tom ließ sich auf meinem Bett nieder. In meinen Gedanken sprang ich auf ihm und knutschte ihn von oben bis unten ab. Ich schüttelte leicht mit dem Kopf, weil ich es nicht sehen wollte. "Was ist?" sagte Tom und guckte mich verdutzt an. "Ähh" fing ich an zustottern. Scheiße ich hatte keine Ausrede parat. Ohje, mir ging es wirklich nicht gut immer hatte ich ausreden. Doch wo ist sie jetzt? Mir blieb nichts anderes übrig, als die Wahrheit zu sagen. "Ich hatte nur grad son komischen Gedanken." Um schnell abzulenken fing ich an mit Tom zu reden. "Hör zu Tom ich wei....." Mein Handy klingelte. Ich wollte nun aber nicht dran gehen. Ich musste das jetzt ein für alle mal klären. "Also ich weiß nicht wieso du geweint hast und wieso du so am Boden zerstört war. Aber ich weiß nur ein ich bereue es voll, was ich gemacht habe." Tom sah mich verdutzt an. Okay ein stand fest er wusste definitief nicht, dass Bill mit eine SmS geschrieben hatte. "Woh..." Erneut klingelte mein Handy. Ich sah Tom fest in die Augen, er verstand, dass ich jetzt nicht ran gehen wollte. "Woher weißt du das ich so zerstört war?" "Bill hatte mir ne SmS geschrieben." Nun ging ich zu meinem Handy. Dort stand Nummer unterdrückt. War mir im Moment eigentlich ziemlich egal. Ich suchte die SmS raus und zeigte sie Tom. Als er hoch schaute, hatte er Pipi in den Augen. "E...Es tut mir leid.." sagte er. "Hey du wusstest nicht das Bill mir die SmS geschrieben hatte. Du kannst nichts dafür. Nur vielleicht verstehst du jetzt. Ich kam mir so schlecht vor. Tom ich..." Das Festnetz Tele klingelte. Das konnte doch jetzt nicht sein! Gerade wollte ich etwas sehr wichtiges sagen und dann stört mich so ein scheiß Telefon. Mein Bruder kam reingestürmt. "Ähm Sorry wollte nich störn. Lisa es ist Nadl!" Irgendwie freute ich mich total, aber jetzt gerade? "Ja" ging ich ans Telefon ran. Sie wollte mir nur noch mal die Uhrzeit sagen, wann sie ankommen würde. Und dann fing sie an mir etwas zu erzählen. Ich unterbrach sie "Ähm Nadl sorry aber Tom ist gerade da und es ist gerade seeeeeeeehr schlecht." Ein sehr aufgeregten "Oki" kam von Nadel dann legte ich auf. Wieso war sie plötzlich aufgeregt, wenn Tom bei MIR ist?!?!? Naja über diese frage konnte ich mich auch später noch Gedanken machen. "Was wolltest du sagen?" fragte mich Tom ernst, als ich das Telefon neben mich auf das Bett lag. "Ich wollte sagen, dass also..ähm..." Ich hatte den faden verloren. Ich konnte es nicht mehr sagen. Tom schaute mir in die Augen. "Lisa ich weiß das du einen Freund hast." Ein lautes "NEIN" sagte ich. "Bald nicht mehr." Jetzt musste es raus. "Tom ich liebe dich, ich bin nur mit Timo zusammengekommen, als Ablenkung." Tom guckte mich an und ich konnte seinen Blick nicht zuordnen.




Kapitel 32

Seine Augen wurden immer größer und nachdem er sein freches Grinsen aufgesetzt hatte, wusste ich, dass es ein Blick der Freude war.
Am liebsten wäre ich auf ihn gesprungen und hätte ihn erneut in meinen Gedanken geküsst. Aber ich wusste noch nicht einmal, ob er es auch wollte. Ich sah ihm tief in die Augen. Langsam näherte er sich. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und sank in seine Sitzposition zurück. Alleine bei diesem kleinen Kuss fing mein Herz an zu springen. Ich hatte das Gefühl mein Körper bebte, als er sich erneut näherte und mich zart küsste. Ich spürte leicht seinen Piercing an meiner Lippe. Ich dachte nur 'WoW', dieser Kuss kam noch mehr aus dem Herzen. Nach diesem Kuss kamen wir nicht mehr voneinander weg.
Nach langem küssen, standen wir auf und aßen etwas, da es schon spät war. Tom rief Bill an und sagte bescheid, dass er bei mir schlafen würde. Ich dachte mir bei diesem Gespräch nichts, bis Tom mit den Hörer zu streckte. 'Scheiße' dachte ich mir innerlich. Wegen Bill's SmS war ich weg gerannt. In der schönen Zeit mit Tom hatte ich das ganz vergessen.
Geklärt musste es trotzdem werden. Also nahm ich den Hörer in an mein Ohr, sagte aber nichts. Ein etwas eingeschüchtertes "Lisa??" sagte Bill. "Ja?" sagte ich kurz und knapp. Tom warf mir einen nicht sehr netten Blick zu. Ich hatte jetzt wo alles so schön war einfach keine Lust mich mit der Situation auseinander zu setzten. Klar ich konnte auch nicht weg laufen aber an diesem Tag wollte ich es nicht klären.
Doch dann entschuldigte sich Bill voll goldig bei mir und als er mich direkt danach fragte: "Was er wirklich so schlimm, wie es Eva erzählt hat?" Darauf antwortete ich dann: "Ich weiß ja nicht wie schlimm sie es erzählt hat! Bill wir treffen uns morgen Nachmittag mal." Er war einverstanden und nach einem Ciao legte ich dann auch auf, drückte Tom einen Kuss auf und dann machten wir uns fertig fürs Bett. Wir fingen an uns zu küssen
--FILMRISS--





Kapitel 33

Am nächsten Morgen weckte uns mein Handy. Tom lag auf der rechten Seite des Bettes und auf dem Rücken. Ich lag auf dem Bauch und hatte meinen linken Arm um ihn geschlungen, als würde ich ihn nicht mehr gehen lassen.
Den letzten Abend waren wir nicht mehr lange wach gewesen. Wir hatten noch geredet und gekuschelt. Trotzdem war ich tot müde. Langsam schlummerte ich wieder ein. "Schatz du musst aufstehen!" sagte Tom mit einer ruhigen Stimme und strich mit über meine Wange.
In diesem Moment kam, mir in den Gedanken, dass Nadl heute kommen würde. Ich sprang fröhlich auf und nach zwanzig Minuten stand ich fertig vor meinem Bett und Tom betrachtete mich skeptisch. Dann sagte er: "Wow du siehst ja richtig sexy mit deiner Arbeitskleidung aus." Ich grinste ihn an, nahm meine Busfahrscheine, drehte mich gekonnt eingebildet um und er rief mir noch hinterher: "Warte um 14.00 Uhr draußen auf mich. Ich komme vorbei."
Ich war total froh. Gestern war noch alles scheiße und nun? Alles war einfach nur 'geil'.
Ich hatte keinen Stress mit Freunden oder Familie. Ich kannte Bill, Gustav, Georg und meinen Schatz Tom, mit dem ich zusammen war. Im Praktikum und in der Schule schien alles gut zu laufen. Und bald würde ich Nadl kennen lernen. Ja! Wirklich! Es war alles perfekt.
Im Praktikum war ich heute im Terminal eingeteilt. Dort Bedient man Leute und gibt ihnen Auskunft. Natürlich hatte ich ihnen von dem Konzert erzählt und immer wenn die Kunden aus dem Laden gingen fing ich heftig an zu erzählen oder anderen fingen an mit zu diskutieren. Als ich mich um 12.45Uhr kurz in die kleine Küche gesetzt hatte, kam ein Mitarbeiter rein und meinte es wollte mich jemand sprechen. Ich ging raus und wer stand da... TOM. Oh man keiner wusste, dass ich nun mit ihm zusammen war. Ich kam mit dem erzählen nur bis zu dem Konzert. Ich ging hin und fragte ihn leise "Was machst du den hier?" "Och keine Ahnung mir war langweilig und ich habe gehofft, dass du Mittagspause hast." Dann räusperte er um die anderen noch aufmerksamer zu machen, was eigentlich kaum ging. Mittagspause betonte Tom besonders und auch etwas lauter. Den anderen stellte ich Tom vor, die mich total verwundert ansahen. Um ca. 13.00 Uhr gingen wir dann raus. Noch nicht einmal dort konnten wir uns nähern, wegen der Presse.
Tom wollte die ganze Sache erst mal geheim halte. Also eigentlich wollte es mehr David, aber auf ihn musste Tom nun mal hören. Wir setzte und in die 'MuffinBar.' Dort wurde ich auf eine Latte (Kaffeeee) eingeladen und wir quatschten. Ab und zu kamen mal Mädels angerannt und wollten ein Autogramm oder ein Foto. Das nervte mich jedoch nicht so viel, dass ich ihn nicht küssen konnte.
Nach 30 Minuten schlenderten wir dann zurück zum I-Punkt.(Dort habe ich prak gemacht.)





Kapitel 34

Ich schloss die Glastür und drehte mich noch einmal um, wo Tom mir noch einmal zugrinste. Nur noch eine halbe Stunde musste ich arbeiten. Doch genau diese halbe Stunde verging langsam, sehr langsam. Ich sah Tom zwei Mal, als er unauffällig an dem Laden vorbeilief und mindestens fünf Mädels hinter sich hatte. Natürlich musste ich den anderen auf der Arbeit noch erzählen, wie ich Tokio Hotel kennen gelernt hatte. Doch auch ihnen gegenüber durfte ich nicht erwähnen, dass Tom und ich ein Paar waren. Ich fand es so unfair. Da war ich wirklich das erste Mal so richtig verliebt und dann darf man es keinem erzählen. Ich ging runter auf die Toilette und schrieb Anna eine Sms:

Hey Mausi ich weiß es kommt plötzlich, doch ich bin mit Tom zusammen. bitte behalte es für dich lieb dich lisa

Keine Minute später klingelte mein Handy. "Ja?" Flüsterte ich ins Telefon, da eigentlich kein Handy erlaubt war. Anna sagte mir, dass sie es nicht fassen könne und ich sagte ihr kurz und knapp alles was vorgefallen war.
Als ich zurückkam, guckten mich zwar alle etwas komisch an, aber ich lies mich fröhlich in den Stuhl fallen und blätterte interessiert noch ein par Flyer durch, in denen ich nicht ein Wort las.
Um fünf vor zwei, sagte meine Betreuerin: "So du kannst Schluss machen!" Ich strahlte sie an, sagte allen tschüss und rannte raus. Ich sah dann auch gleich Tom und lief auf ihn zu. Er wollte mir einen Kuss geben. Ich tat dann so, als würde ich ihn nur umarmen. "Ups das hatte ich ja ganz vergessen" sagte Tom und grinste dreckig. Wir gingen über einen Platz und dort stand an einer Ecke der Van von Tokio Hotel. Ca. 20 Mädchen beobachteten das Geschehen aus 10 Metern Entfernung. 'Sehr unauffällig' nuschelte ich Tom zu, der daraufhin lachen musste.
Als wir dann im Auto saßen grüße ich die anderen kurz und stützte mich auf Tom. Zum Glück hatte das Auto verdunkelte Scheiben. Nach einem langen leidenschaftlichen Kuss sagte ich: "So Leute wir müssen zum Bahnhof." Alle guckten mich komisch an, doch keiner fragte wieso, weil ich mich anderweitig mit Tom beschäftigte.
Ich redete noch mit Bill und alles war geklärt. Kurz darauf kamen wir dann am Bahnhof an. Tom drückte mir noch einen Kuss auf und wir stiegen aus. War schon witzig irgendwie, denn draußen hatten wir immer Abstand.
Gleis sieben. Dort sollte Nadl ankommen. Wir schlenderten langsam dort hin, als mein Handy klingelte und eine total nervöse Nadl sagte "Hey maus oh mein Gott du hast sie jetzt schon dabei? Ist ja geil." Daraufhin drehte ich mich um und sprang einer föllig fassungslosen Nadl um den Hals. Die vier Jungs begrüßten sie und wir unterhielten uns alle wie ein Wasserfall. Wir gingen zum Auto.




Kapitel 35

Als wir beim Auto ankamen, standen dort wieder ein paar Mädels. Die Jungs gaben Autogramme und in der Zeit verschwanden Nadl und ich im Auto. Wir saßen da und umarmten uns erst noch einmal. "Nadl ich bin mit Tom zusammen!" sagte ich kurz und knapp und ich hatte ehrlich gesagt in diesem Moment Angst, dass ihre Augen ausfallen würden. Es war vielleicht zu direkt, aber das musste einfach raus, weil ich so glücklich war. Sie hatte nicht wirklich Zeit das zu verdauen, da die Jungs auch schon in den Van kamen. Ich gab Tom extra nur einen kleinen Kuss, dass ich Nadl nicht wieder verblüffte. Sie sollte sich erst von dem Schock erholen.
--Aus Nadl’s Sicht--
Ich freute mich riesig endlich Lisa kennen zu lernen und natürlich Tokio Hotel. Ich war sehr erstaunt, dass sie mich schon am Bahnhof abholten. Dann war ich überrascht, dass ich mir ihrem Auto fahren durfte, aber der größte Schlag war dann doch, dass Tom und Lisa zusammen waren. Das musste ich erst mal verdauen. Wir machten uns auf den Weg zu Lisa. Die fahrt dauerte ca. 15 Minuten sie war total cool. Ich unterhielt mich die meiste Zeit mit Bill, neben dem ich saß. Gustav meckerte als mal von hinten, da er sich nicht am richtigen Platz fühlte, weil Tom und Lisa als rumknutschten und Georg gab ab und zu mal ein Kommentar von vorne dazu. Allgemein wurde ziemlich viel gelacht. Eigentlich hatte ich mir Lisa total anders vorgestellt. Aber sonst ist sie echt total lieb und sie wirkt total vertraut. Ich glaube sie lacht total gerne und VIEL!!
--Lisa’s Sicht--
Als wir zu Hause ankamen erschreckte mich das ein bisschen, weil ich nicht viel von der Fahrt mitbekam. Es fühlte sich so gut an, wenn ich bei Tom in der Nähe war. Wir hatten jetzt ca. 15.00 Uhr. Das heißt, wir hatten noch den ganzen Tag Zeit. Nadl sollte bis Samstag bleiben. Das fand ich ziemlich cool. Nur die Jungs mussten schon am Mittwoch wieder los. Als mir das in meinen Kopf kam, wurde ich innerlich total traurig. Ich versuchte mir jedoch nichts anmerken zu lassen. David setzte und sechs zu Hause ab und wir gingen hoch.
Ich zeigte Nadl schnell mein Zimmer und den Rest der Wohnung. Dann setzten wir uns zu den Jungs, die schon im Wohnzimmer saßen.
Nadl ist eine totale Labertasche. 'Das wird Abends jetzt wohl immer ziemlich spät' dachte ich mir, denn ich erzählte ebenso viel.
In unserer Unterhaltung, sagte ich "Leute der Tag ist noch jung was wollen wir machen?“
Alle guckten sich ratlos an, als Bill aufsprang.




Kapitel 36

"Wir gehen shoppen.." ich sprang auf und rief "Ja geile Idee dann kann ich euch allen auch mal Wiesbaden zeigen." Ein lauten stöhnen kam von Gustav, Georg und Nadl. 'Nanu' dachte ich mir. Wieso wollte Nadl nicht shoppen gehen? Und dann beantwortete sie mir die Frage auf meinen Gedanken. "Boa ich mag kein shoppen. Außer wir gehen Unterwäsche und Schuhe kaufen. Da bin ich dabei." In Toms Gesicht machte sich ein grinsen breit. "Ich bin für Unterwäsche für mein Schatz." sagte er und stellte sich zu mir und Bill. Georg und Gustav verdrehten synkron die Augen. Dann sagte Bill "Kommt schon! Gustav du kannst nach Kappen gucken und Georg, du kannst und mal für die Tour neue Ps2 Spiele besorgen." Und schwubs standen nun auch die anderen bei Bill, Tom und mir. Nadl machte ein nicht so erfreutes Gesicht, aber nachdem Bill dann sagte: "Komm schon ich spendir dir auch einen BH!" mussten alle lachen. Dann wurde er kurz von Nadl gehaun und sagte "Ähm sorry meinte Schuhe." Dann lachten die beiden und unterhielten sich über Ex- Freunde, Ex-Freundinnen und was so in den Medien rum erzählt wird.
Wir nahmen einen Bus um halb vier. So hatten ich und Nadl noch genug Zeit, um und noch mal umzuziehen. Sie aus ihren 'gemütlichen' Zugfahrt Sachen (Jogging Hose) und ich aus meiner Arbeitskleidung.
Wie gewöhnlich war die Fahrt in die Stadt nicht so privat. Andauernd kamen Fans und wollten Fotos oder Autogramme.
Wir schlenderten die Fußgängerzone entlang. Bill fragte schon total happy "So wo gehen wir als erstes hin?". "Ich will erst mal beim Pimpkie gucken!" sagte ich, harkte mich bei Bill ein und zog ihn in den Laden. Ich ging erst zu den Gürteln und betrachtete sie skeptisch. Entschied mich dann doch dafür, keinen zu nehmen. Ich ging ein paar Oberteile durch, und nahm mir die, die mir am besten gefielen. Tom trottete mir die ganze Zeit hinter her und hielt mir Oberteile mit riesen Ausschnitten hin. Ich lehnte immer dankend ab. Eins lies ich mir dann am Ende doch zum anprobieren andrehen, weil mir das eigentlich echt gut gefallen hatte.
Also hopste ich zur Umkleide und zog mich um. Eigentlich wollte ich mir die Oberteile alleine betrachten, als Nadl ihren Kopf in die Kabine steckte und guckte. Sie sagte nichts und tuschelte dann kurz mit Bill, der kurz darauf mit einer Menge Klamotten wieder kam. Er erklärte mir noch kurz was ich zu welchem anziehen sollte und ging dann auch wieder. Noch nicht einmal Widerworte konnte ich geben, so verwundert war ich. Naja, ich lies den anderen den Spaß und zog das mal an. Das waren Hosen mit Gürteln und Oberteilen. Halt immer ganze Outfits. als ich Gerade vor der Kabine stand und den anderen eine Zusammenstellung von Bill zeigte kam Tom angewackelt und hielt mir einen Mini Rock hin. "Bitte" sagte er und setzte seinen Hundeblick auf. Das ist so unfair. Diesem Blick konnte ich natürlich wie immer nicht widerstehen und riss ihm den Rock aus der Hand. War mir ja schon irgendwie peinlich. Ich hatte nie Mini Röcke an und der Rock war wirklich Minnier als Minni. Ich zog ihn wirklich an, wollte ihn aber gerade wieder ausziehen, als Tom seinen Kopf rein streckte den Vorhang aufriss und sagte "Boa Leute guckt euch DAS mal an." 'Na super dachte ich mir. Ich fühlte mich total unwohl, doch den anderen gefiel es anscheinend. Die guckten nicht schlecht und sogar Nadl sagte, es würde gut aussehen, obwohl die keine Minis mag.
Ich kleidete mich wieder mit meinen normalen Klamotten ein, hing die anderen wieder weg und lies mir das Oberteil zurücklegen, was Tom mir angedreht hatte.
Ich ging schon mal mit Bill raus in Richtung H&M.


Kapitel 37

Wir warteten noch kurz vor dem H&M auf die anderen und gingen dann zusammen rein. Gleich hinter zur Unterwäscheabteilung. Nadl und ich verschwanden hinter den Ständen. Die anderen vier guckten uns nach. Dann kam Tom zu mir. Gustav und Georg wurde das zu blöd. Die sind gleich in die Herren Abteilung gegangen. Bill kam auch zu Tom, Nadl und mir. Alles was ich mir etwas länger ansah, betrachtete auch Tom. Ich hoffte nur, dass ich mir auch die Unterwäsche kaufen konnte, ohne, dass Tom mitbestimmte.
Als wir ziemlich weit hinten waren, waren wir unbeobachtet und sofort lagen seine Hände auf meinen Hüften. Ich drehte mich um und wollte ihn küssen, als eine Frau um die Ecke kam. Blitzschnell schaute Tom gegen die Wand, weil man ihn so schlechter erkennen konnte. Ich schaute weiter.
Als ich (und Tom) gute Unterwäsche gefunden hatten, gingen wir zurück zu den anderen. Das sah ziemlich goldig aus, wie Nadl und Bill dort standen. Ich weiß nicht wieso, aber es passte irgendwie.
Auch Nadl hatte sich entschieden und wir gingen zur Kasse. In der Zeit wollten Bill und Tom auch noch einmal in der Herrenabteilung gucken. Schließlich waren Nadl und ich ja fertig bei der Unterwäsche und sie konnten nichts mehr verpassen. Kaum drehten sie sich mit dem Rücken zu uns, sagte Nadl "Boa ist der Bill geil. Und die sind ja mal alle mega nett. Es ist sau geil, dass man mit ihnen ganz normal reden kann." Ich grinste sie an. "Ja genau das habe ich auch gedacht. Nadl sah mich skeptisch an, bis mir einfiel, dass sie sagte 'Boa sieht der Bill geil aus.' Ich musste lachen und sagte dann "Ja also ich finde alle vier sehen in real viel geiler aus." Nadl nickte. Eigentlich wollte ich noch sagen, dass ich Tom natürlich am sweetesten fand, doch da sprach schon die Kassiererin mit mir. "19,98 Euro bitte." Ich gab ihr das Geld und schnappte mir die Tüte. Auch Nadl bezahlte und wir gingen zu den Jungs. "Ich hab hunger", sagte ich MIT Nadl, als wir aus dem H&M draußen waren. Wie immer bekamen wir einen Lachkrampf und gingen dann Richtung MC Donalds. Zwischendurch gingen wir noch bei einem Piercingladen vorbei, und ich und Bill holten uns einen 'gleichen' Piercing. Ich fürs Ohr und er für seine Augenbraue. Nach zwanzig Minuten kamen wir dann mittlerweile alle hungrig beim Megges an. Als wir dann endlich einen Platz mit so vielen Stühlen gefunden hatten, setzten Tom und ich uns gegenüber. Wir unterhielten uns und auf einmal spürte ich an meinem Bein Tom's Fuß. Ich verschluckte mich fast, ging dann aber drauf ein. Tom grinste mich dreckig an, dass die anderen aufhörten zu reden und uns anstarrten. Das merkten wir erst nicht. Immerhin durften wir uns in der Öffentlichkeit nicht küssen, als füßelten wir wenigstens. Ich schaute langsam von meinem Burger hoch und wie gesagt alle starrten Tom und mich an.
Nur Nadl die freute sich und redete glücklicherweise weiter. Ich sah ihr noch dankend zu. Die nickte nur. Man echt ich hätte mir Nadl anders vorgestellt. Aber die Nettigkeit war nicht zu übertreffen.





Kapitel 38

Als wir dann endlich mit essen, erzählen und füßeln fertig waren, machten wir uns auf zum nächsten Geschäft. Im Peoples Place konnte Tom nach Kappen gucken. Wir standen alle zur Beratung zur Verfügung, was Tom nur nicht gefiel. Jeder hatte seine eigene Meinung. Ich und Nadl diskutierten kräftig über die Farbe, die Tom am besten stehe. Ich war für dunkel-hell Blau und sie für weiß. Nach bestimmt zehn Minuten zog mich Tom zur Seite. Er wollte sich eine hellblaue Kappe Kaufen. "Ist die gut?" fragte er mich. "Wenn sie dir gefällt ja!" sagte ich, weil bei Klamotten finde ich, sollte man seinen eigenen Style haben und nicht auf andere achten. Klar man sollte vielleicht nicht rum rennen wie der letzte Idiot, aber solange es einem gefällt ist das okay. "Hmm naja ich muss dir ja gefallen!" sagte Tom und grinste mich an. "Schatz!" flüsterte ich ganz leise und sagte im normalen Ton weiter "du gefällst mir immer." Wie gerne hätte ich ihn in diesem Moment geknuddelt.
Nachdem Nadl mich nicht mehr zum diskutieren hatte, kam sie mit Bill ins Gespräch. Sie hatten sichtlichen Spaß. Bis zwei Jungs aus unserer Schule kamen und 'unsre' vier Jungs skeptisch anguckten. Nein! Die glotzten regelrecht. "Schwuchtel" sagte der eine zu Bill, als er an ihm vorbei lief. In diesem Moment wurde ich innerlich so sauer, dass ich mich ihnen in den Weg stellte. "Was hast du da grad gesagt?" schrie ich ihn an und in dem Moment hatte er eine sitzen. Ich wollte ihm gar keine pfeffern, aber das flutschte so. Er ballte die Faust, bis Tom mich etwas weg schob. Dann verschwanden die Jungs. Tom bezahlte noch schnell. In der Zeit war ich schon raus gegangen. Wie sauer ich war. Ich konnte es gar nicht glauben. Ich regte mich bei Nadl total darüber solange auf, bis Bill kam seinen Arm um mich legte und sagte, dass es nicht nötig gewesen wäre und das sie so etwas gewöhnt sind. Dann viel mir ein, dass auch diese Wörter schon in meiner Klasse vielen. "Ich verstehe solche Leute einfach nicht! Okay es gibt verschiedene Musik Geschmäcker, genauso wie es verschiedene Styling Geschmäcker gibt. Man kann ja seine Meinung sagen, aber gleich Beleidigen... Hallo?? Das muss doch nicht sein." Ich war mich so am aufregen, das ich nicht merkte, wer mir auf einmal um den Hals sprang. Deswegen wich ich etwas zurück und als 'diese' Person locker lies, sah ich, dass es Franzi war. Das ist eine sehr gute Freundin die ich zu der Zeit schon 14 Jahre kannte. Noch nicht einmal haben wir uns gestritten! Ich freute mich total sie zu sehen und umarmte sie ein zweites Mal. Ich quatschte mich kurz mit ihr fest, bis sie mich auf die vier Jungs und Nadl ansprach. Nun erzählten alle sechs kräftig mit, wie alles abgelaufen war. Nur konnten wir ihr nicht sagten, dass ich und Tom zusammen waren.
Da wir so lange auf einem Fleck standen, hatten sich auch schon ein paar Fans angesammelt. Das war echt witzig Georg und Gustav hatten immer Eddings dabei. Da kann man mal sehen, wie die drauf eingestellt waren.
Als nächstes war Karstadt dran, weil Georg sich endlich durchsetzen konnte auch mal etwas kaufen zu gehen. Wir standen vor den ganzen Spielen und ich hatte keine Ahnung um was es da geht. Ich quatschte mich mit Gustav und Nadl fest. Gustav war es egal, was er auf der Tour spielen würde, doch Tom, Bill und Georg ganz und gar nicht. Die fingen immer wieder an zu diskutieren, legten dann doch das Spiel weg und nahmen ein neues zum diskutieren. Nach dreißig Minuten fragte ich "Habt ihr euch entschieden?" Die drei drehten sich um "Nein" schrieen sie mich schon leicht an und dann wurde kräftig weiter diskutiert.
Nadl und ich suchten uns einen Sitzplatz. Gustav gesellte sich zu den anderen drei und fing nun auch noch an mit zu diskutieren. "Oh man so wird das nie was!" sagte Nadl und lächelte mich an. "Man ich freu mich schon voll auf die paar Tage mit dir. Heute und Morgen musste dich noch mal auf einen Tag mit den anderen vier einstellen. Denn die fahren ja schon am Mittwoch wieder." langsam wurde mir bewusst, dass der Tag der Verabschiedung immer näher rückte.






Kapitel 39

Nadl sagte mir, dass sie es voll cool fände, dass wir so viel Zeit mit ihnen verbringen würden. Ich hätte nichts anderes erwartet, aber ich fand es trotzdem besser, dass sie es gesagt hat. "Weißt du was?" fragte mich Nadl und ich guckte sie fragend an. "Du und Tom ihr passt voll gut zusammen. Sau goldig wir ihr das immer in der Öffentlichkeit macht. Immer diese kleinen Flirt Attacken." Ich lachte kurz und sagte dann "Naja also so einfach ist das ja gar nicht. Überall sind Fans und versteckte Fotographen." "Stimmt. Trotzdem seit ihr ein mega süßes Paar. Ich freu mich voll für dich." Ich umarmte sie. Wir redete noch kurz über die Tour von den Jungs. "Na wenn man vom Teufel spricht!" sagte ich, als die vier zu uns kamen und sich für drei Spiele entschieden hatten. Bill schien sich zu freuen. Anscheinend konnte er sich gegen Tom durchsetzen, der etwas geknickt aussah. Wie gerne hätte ich ihn jetzt geküsst. Bestimmt währe er danach wieder besser gelaunt.
Jetzt war Gustav dran, der noch eine Cap haben wollte. Also gingen wir zu ING. Gustav rannte total aufgebracht in dem Laden rum, währenddessen Tom, Nadl und Georg sich auf einer Couch langweilten. Ich und Bill guckten uns noch zusammen ein paar andere Sachen an und kamen gleichzeitig mit Gustav zu den anderen zurück, der schon bezahlt hatte.
Nun hatte jeder das, was er kaufen wollte. "Hier euch ist aber schon klar da sich ohne Tasche nicht nach Hause gehe oder?" sagte ich zu den anderen. "Gehen wir mal bei New Yorker gucken." beschloss ich und ging mit Georg vor. "Sag mal stört es dich nicht, dass die Mädels meistens zu Tom wollen?" "Nö, ich hab ihn ja immer im Auge." sagte ich, lies eine kurze Pause und hing dann noch an "Zumindest jetzt". Georg guckte mich an und grinste "Die restliche Zeit ist er unter meiner Beobachtung. Versprochen." Dafür bekam Georg eine Umarmung.
Nicht, dass ich Tom nicht vertrauen würde, aber als Star ist so was gar nicht mal so schlecht.
Beim New Yorker angekommen, drückte ich mich durch die Gänge, als Bill von hinten rief. „Lisa komm mal her“. Als ich zehn Meter vor ihm stand, hob er eine schwarze Tasche mit einem Totenkopf hoch. In diese verliebte ich mich echt sofort. Ich rannte ihm entgegen und riss ihm die Tasche aus der Hand. "Geil" sagte ich. Bill grinste und meinte "Man du hast echt einen geilen Style". Eigentlich wollte ich noch weiter über die Tasche schwärmen, als Nadl kam und Bill wegzog. Dann kam Gustav und grinste, "Nadl muss mal" sagte er mich, ohne dass ich ihn gefragt hatte, was die machten. Muss ja echt dringend gewesen sein, denn Nadl hasste es auf öffentliche Tois zu gehen.
Ich guckte mir noch Klamotten an und ging dann zur Kasse. Wir waren gerade auf dem Weg nach Draußen, da kamen uns Bill und Nadl auch schon entgegen gestürmt. Die zwei grinsten nur und dann gingen wir langsam zu Bushalte. Ich musste Nadl noch schnell was sagen und ich hatte auch schon einen Plan.






Kapitel 40

"Nadl!!" rief ich sie zu mir. "Ja was den?" fragte sie mich interessiert und hatte Augen und Ohren weit auf. "Ich will Tom noch was kaufen!" "Ahia was denn?" "Ja das wirst du noch sehen, also ich würde sagen wir machen das so: Ich kenne hier so einen Laden wo so lauter Sachen drinnen sind, die Bill auf jeden Fall gefallen. Wir müssen die dahin bekommen und dann machen wir uns mal schnell aus dem Staub. Okay?" "Oh nein dir ist aber schon klar, dass Bill dann da nie wieder raus findet oder?" fragte mich Nadl etwas genervt. "Komm schon die sind nur noch morgen hier und ich will unbedingt was für Tom haben, wenn die abreisen." "Oh man du bist schon süß irgendwie" grinste sie mich an. "Hey Jungs ich hab was vergessen. Wollte Bill noch einen Laden zeigen, dass er hier auch gute Erinnerungen behält." Alle starten mich mit dem Blick an 'Ich bring dich um'. Etwas Angst bekam ich schon, aber ich musste es machen.
Ich führte alle zu dem Shop und wie geplant, Bill flippte fast aus. "Jungs ich muss auch mal" sagte ich, nahm Nadl an die Hand und riss sie schnell aus dem Laden. Ich sah noch, wie Tom hinterher wollte. Wir beeilten uns aber so schnell, dass wir um die Ecke waren, als Tom seinen Kopf aus der Tür streckte. Wir gingen zu einem kleinen Juwelier. Ich wollte Tom ein kleines Armbändchen schenken mit einem 'L' drauf. Doch das war gar nicht so einfach ein Silberkettchen raus zu suchen. Ich hätte am liebsten alle genommen und Tom gefragt, welches er am liebsten mochte, als mir eins direkt in meinen Blick sprang. Ich schaute es mir näher an und mir gefiel es echt gut. Auch Nadl sagte "Nicht schlecht." Ich konnte mir es sehr gut an Tom vorstellen. Ich wusste nicht, ob Tom es in der Öffentlichkeit tragen würde, aber es würde ihn jederzeit an mich erinnern. Ich wollte ein kleines Blättchen an das Kätchen dran machen, wo ein L drauf schraffiert war. Das sah nur ziemlich leer aus. Also machte ich daraus ein Lisa. das sah echt gut aus. ich häte nicht gedacht, dass es so schön sein würde. Ich freute mich total und wollte es Tom noch an diesem Abend überreichen. Als wir zurück zu dem Laden gingen, sage Nadl ernst "Ähm Lisa ich will nix sagen, aber Tom findet es nicht so ganz toll, das du immer noch mit Timo zusammen bist. Vielleicht solltest du mal mit ihm reden." Ich kam mir vor, als hätte ich etwas gegen den Kopf bekommen. Ich blieb stehen und mir standen die Tränen in den Augen! Was war los? Es war doch gar nicht so schlimm. Das versuchte ich mir einzureden. Doch es ging nicht ich müsste Timo sein Herz brechen. Er hatte so viel für mich getan. Auch wenn es nur in solch kurzer Zeit war, war er mir sehr ans Herz gewachsen. Ich wollte ihn nicht verlieren. Auf keinen Fall durfte das passieren. Auf dem Weg zu dem Laden hatte ich ein schlechtes Gewissen. Und so näher ich Tom kam, desto näher hatte ich das Gefühl, würde auch das schlechte Gewissen kommen.
Tom war komisch. Er ging nicht mehr aufs Flirten ein und das war nun wirklich nicht Tom! Ich konnte Bill dazu bringen zu bezahlen und dann gingen wir Richtung Rathaus, wo schon ein großes Taxi auf uns wartete. Während der Autofahrt war nichts Besonderes vorgefallen. Nadl und Bill unterhielten sich. Ich bekam mal wieder nicht viel mit, da ich mir so viele Gedanken machte. Ich hielt zwar unauffällig Toms Hand, doch ich merkte das etwas nicht stimmte. War es wegen Timo? Es war klar ich musste einen Schlussstrich ziehen, sonst würde es allen schlecht gehen!






Kapitel 41

Die ganze Fahrt über wechselte ich mit den anderen kein Wort. Als wir zu Hause waren nahm ich ohne Worte mein Telefon, ging in mein Zimmer und schloss ab. Ich lies mich auf mein Bett nieder und wieder stiegen mir die Tränen in die Augen. Ich hatte so lange keinen Freund und nun? Zwei auf einmal! Ich war mir total unsicher, mit dem was ich machte. Ich liebte Tom wirklich über alles, also würde ich auch das hinbekommen. Ich hoffte nur, dass Timo mich verstehen würde. Ich holte mein Handy und tippte die Nummer in mein Telefon. Noch bevor es tutete legte ich wieder auf. Und es klopfte an der Tür. "Was denn?" sagte ich voll angepinkelt. "Maus lass mich mal rein!" ich erkannte die Stimme. Es war Nadl. Ich ging langsam zur Tür und lies sie rein. "Hey nicht weinen kleine!" sagte sie und nahm mich in den Arm. "Ich muss das jetzt einfach machen. Ich kann es nicht ertragen wenn Tom so kalt ist." sagte ich und machte die Tür wieder auf. Sie verstand, dass ich alleine sein wollte und verschwand. Ich drückte auf Wahlwiederholung. Ich legte nicht auf.
"Ja?" Es war Timo! 'Oh mein Gott' dachte ich. "Hey. Timo ich muss mit dir reden!" sagte ich kurz und knapp. "Wasn los?" sagte er etwas angespannt. "Es tut mir voll Leid, aber ich bin nun mit Tom zusammen und nicht mehr mit dir. Ich habe gemerkt, dass es keine richtige Liebe zu dir war und ich will auf keinen Fall mit dir spielen. Du bist mir echt wichtig." Stille. "Es tut mir wirklich Leid! Timo ich liebe dich auch! Nur auf eine andere Weise. Auf eine Weise der Freundschaft und ich bin dir echt mega dankbar, dass du für mich da warst." Und wieder sagte er nichts. War er überhaupt noch da? "Timo?" sagte ich. In dem Moment hörte ich einen Schluchzer. Was hatte ich getan? Ich wusste, dass ich ihm das Herz brechen würde. "Ich kann jetzt nicht reden", sagte er und legte auf. Ich war echt glücklich und erleichtert andererseits war ich traurig, weil ich ihm so etwas angetan hatte. Ich wusste, dass es das richtige war und ich wusste auch, dass ich nur Tom wollte, jedoch hatte ich Timo verletzt. Und das machte mir ein schlechtes Gewissen.
Nach mehreren Minuten nachdenken ging ich ins Wohnzimmer zu den anderen und als ich Tom sah, wurde mir ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. "Tom kommst du mal?" sagte ich und verschwand mit Tom in meinem Zimmer. "Ich habe mit Timo Schluss gemacht!" Ich stand vor dem Bett und Tom kam auf mich zu. Er stieß mich leicht hinter legte sich auf mich und fing mich an zu küssen. Dann sagte er: "Dann habe ich dich ja jetzt ganz für mich alleine!" Und ein glückliches grinsen kam zum Vorschein. Ich hatte so sein küssen vermisst, das ich ihn noch einmal küssen musste, bevor wir zu den anderen gingen. Alle mussten lachen, als ich mit Tom an der Hand rein kam. Wir setzten uns hin und unterhielten uns. Auch ich konnte wieder lachen. Ich war glücklich. Einfach nur glücklich!
Nadl starrte mich an und wollte mir irgendwas sagen. Ich wusste nur nicht was, bis sie auf ihr Handgelenk zeigte. Ich stand auf und machte mich auf den Weg zum Armband. Nadl kam mir hinterher. "Und alles wieder Okay bei euch?" Ich nickte und fiel ihr um den Hals. Mir war gerade danach.
Ich nahm das Armband in die Hand und die Hand hielt ich hinter meinen Rücken. Ich ging ins Wohnzimmer und alle guckten mich erwartungsvoll an. Ich blieb stehen.
"Also da ihr ja leider alle über morgen schon wieder geht habe ich mir gedacht, das ich etwas kaufe zu Erinnerung. Vor allem für Tom. Nicht, dass er sich bei anderen Mädels seine Küsse holt." Tom grinste schäbig, guckte dann aber ernst. "Also Tom das ist für dich!" Ich hielt ihm das Armkettchen hin und gab ihm einen Kuss. Bill sprang auf und riss Tom das Kettchen aus der Hand. "Ey das ist mir" sagte Tom, nahm die Kette und haute Bill. Er betrachtete sie, zog sie an und fiel mir um den Hals. Er knutschte mich regelrecht ab. Stirn, Nase, Mund, Backen, Hals. ich wusste gar nicht was ich sagen sollte. Also legte ich meine Arme um ihn und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss.





Kapitel 42

"Tom!! Lisa!!" sagte Georg und guckte uns kritisch an. Klar Tom und ich wir wussten beide, dass Georg unser geknutsche nicht sehen wollte, aber wir hatten und den ganzen Tag kaum berührt. Also gab Tom zurück "Nur weil DU keine Freundin hast, musste mir nicht verbieten, dass ich mit MEINER rumknutschte!" Er gab mir noch einen dicken Knutscher und als wir danach zu den anderen sahen, musste Georg grinsen.
"Pennt ihr hier??" fragte Nadl. "Ja klar was denkst du denn?? Das ich die am letzten Tag noch mal ins Hotel schicke?? NE!" sagte ich und guckte Gustav, Georg, Tom und Bill der Reihe nach an. Alle grinsten. Nur Bill, der hatte irgendwie das größte Grinsen auf dem Gesicht. Auch Nadl schien verdächtig froh zu sein. Hatte ich da etwas nicht mitbekommen? Immerhin war ich bei Autofahrten damit beschäftigt mir Gedanken zu machen oder Tom ab zu knuddeln. In den Geschäften flirtete ich auch immer mit Tom. Es stand fest! Ich musste Nadl drauf ansprechen.
"Dann holt schon mal die Matratzen!" sagte ich und die Jungs trotteten los. Sie wohnten ja schon so halb hier in den letzten Tagen.
Als sie aus dem Wohnzimmer waren, schloss ich die Tür Richtung Flur und auch die Tür Richtung Küche. Dann setzte ich mich wieder zu Nadl. Wie beide saßen da und schienen einfach nur glücklich zu sein. Unsere Blicke schweiften durchs Wohnzimmer und trafen sich nach kurzer Zeit. Als wir uns dann so angrinsten wurde es mir zu dumm und ich sprach sie an. Najaaaa mehr oder weniger.
"Und?" sagte ich, und hoffte auf eine vielsagende Antwort. Doch die kam nicht, denn Nadl grinste und grinste immer weiter durch den Raum. "Hallo??" sagte ich etwas lauter und Nadl zuckte voll zusammen, worauf ich lachen musste. "Ja?" sagte Nadl und dann fragte ich sie, was da zwischen Bill und ihr währe. "Och nix! Du und Tom ihr seid echt süß!" versuchte sie vom Thema abzulenken. "Nadl! Zwischen dir und Bill ist doch was." "Nein echt nicht. Ich finde ihn nur sau nett und gut aussehend! Da läuft nix!" versicherte sie mir ernst. Okay es schien wirklich nichts zwischen den beiden zu laufen! 'Schade eigentlich' dachte ich mir und wir gingen zu den Jungs in mein Zimmer, die gerade mit den Luftmatratzen Käpften. Als Nadl und ich das Gewusel sahen setzten wir uns auf den Boden vor Lachen.
Tom war angepisst, weil die Matratze nicht so wollte wie er. Also saß er sich aufs Bett. Ich ging zu ihm und setzte mich auf seinen Schoß. "Also wir pennen hier oben!" sagte Tom und alle guckten uns an. "Mit sind die Matratzen unsympathisch!" Alle lachten wieder.
Naja ich fand es nicht schlecht. Solange die anderen noch mit den Matratzen rum machten beschäftigten Tom und ich uns anderweitig. "Schatz ich muss morgen früh schon wieder weg gehen" flüsterte ich ihm ins Ohr und seine Mundwinkel fielen in Richtung Boden. "Kannst du dich nicht krank stellen?" fragte er mich bettelnd und nun hörten auch die anderen zu. "Ja genau dann können wir uns morgen noch einen schönen Tag mit dir machen sagte Gustav!" Alle stimmten zu. Eigentlich war die Idee gar nicht so schlecht, ich konnte gut spielerisch husten, also währe das Anrufen auch kein Problem für mich. Ich stimmte zu und ging zum Telefon. Nachdem ich die Nummer gewählt hatte, ging auch gleich die Auszubildende ans Telefon. "Wiesbaden Tourist Service Guten Tag!" hörte ich und sagte dann auch gleich, dass ich krank wäre. Zwischendurch hustete ich ein paar Mal. "Ohje ja klar kurier dich nur aus! Und gute Besserung!" sagte sie noch bevor ich mich bedanke und auflegte.





Kapitel 43

Ich ging zurück zu den anderen ins Zimmer, die auf dem Matratzen lagen. "Na? War das so schwierig?" fragte ich sie, lachte und legte mich ebenfalls hin. Ich lag in Toms Armen. Nur noch ein Tag, bis die vier abreisen würden. Ich war traurig und man konnte mich auch nicht mehr davon abbringen. Langsam lief mir eine Träne die Wange runter und ich vergrub meinen kopf in Toms Armen. Auch die anderen merkten, dass es mich ziemlich runter riss. "Ich werde dich so vermissen!" sagte Tom und streichelte meinen Kopf. Ich sah ihn mit verheulten Augen an und sagte: "Ja ich dich auch! Ich glaube das wird nicht einfach werden."
Die anderen waren verstummt. Kein aufmunterndes Kommentar und kein Lachen. Auch die anderen begriffen, dass ich und Tom uns trennen mussten. Klar ich war auch total unglücklich darüber die anderen gehen zu lassen, aber Toms Nähe wird mir am meisten fehlen. Nach ein paar Minuten sagte Georg dann schließlich: "Einen Vorteil hab ich ja doch mit keiner Freundin dir gegenüber Tom. Also Abschiede sind für mich nicht so schwer!" Er fing sich einen bösen Blick von Gustav, Bill und Nadl ein. Und schließlich sagte dann Bill! "Also ihr könnt morgen wenn wir fahren auch noch traurig sein. Komm last und noch irgendwas heute Abend machen! Alle stimmten zu nur was wir machen könnten wusste keiner. Auf jeden Fall stand fest, dass wir nicht die Wohnung verlassen würden, dass Tom und ich noch etwas aneinander kleben konnten.
"Wir wär’s mit Pizza bestellen und Film Abend?" sagte Gustav. "Ja, dass wär cool!" sagte ich. Nach der langen Überlegung hatte ich mich zusammen gerissen. "Gucken wir Nemo?" fragte ich und alle starrten mich an. "Das ist mein absoluter Lieblingsfilm. Wir können ja noch was anderes gucken aber Nemo auf jeden Fall." Alle nickten etwas widerwillig. "Gucken wir dann noch einen Horror Film?" fragte Gustav und Nadl und ich guckten ihn etwas skeptisch an. "Dann gucken wir aber erst den Horror Film und dann Nemo dann hab ich nicht mehr so viel Angst wenn wir ins Bett gehen!" sagte ich und alle schmunzelten. "Och Mausi ich bin doch da" sagte Tom und legte schützend seinen Arm um mich. Ich sprang auf und Holte die Pizza Flyer. Als sich jeder entschieden hatte, rief Bill an und bestellte. "ähm Lisa komm mal schnell." rief er aus der Küche. Ich rannte durch den Flur. "Was denn?" "Ja wie heißt den deine Straße?" Ich sagte ihm die Straße und als er auflegte mussten wir lachen.
Die anderen waren in der Zeit schon ins Wohnzimmer gegangen und machten es sich auf der Couch bequem. Ich ging zum DVD Player und legte 'Saw' rein. Dann sprang ich zu Tom, der seinen Arm gleich im mich legte. War schon witzig, gleich am Anfang rückten Bill und Nadl immer näher. Bis der Pizzamann klingelte.




Kapitel 44

Denn da sprang Bill total schnell auf. Gustav drückte auf stopp und Nadl ging ebenfalls zur Tür, um Pizza schachteln tragen zu helfen. Als die beiden zurückkamen, saßen Gustav, Georg ich und Tom schon essbereit auf der Couch. Jeder bekam seine Pizza. Der Film wurde fortgesetzt und die nächsten zwanzig Minuten wurden kaum geredet, da sich alle mit dem Essen beschäftigten. Ich konnte als erstes nicht mehr. "Wer will?" fragte ich in den Raum, als Georg und Tom gleichzeitig antworteten. "Ich!" "Okee dann teilt se euch!" Tom und Georg schüttelten den Kopf und griffen beide nach der Pizza. Dann fing das große Gezerre an. Bis die Pizza auf Gustav zu flog und er sie genau ins Gesicht bekam. Sofort saßen Tom und Georg wieder ruhig auf der Couch und aßen weiter. Nadl, Bill und ich lachten und schräg, währenddessen Gustav die Pizza auf den Tisch knallte und ins Bad ging, ohne ein Wort von sich zu geben.
Als er frisch wieder kam, waren alle fertig mit dem Essen. Ich und Tom hatten es uns wieder gemütlich gemacht, sowie Nadl und Bill. Die zwei hatten wieder den Weg zu sich gefunden und saßen ziemlich eng dort. Gustav gesellte sich zu dem einsamen Georg.
Als ich etwas Schiss bekam, gab ich Tom einen Kuss. Daraufhin konnten wir nicht mehr aufhören und bekamen den restlichen Film nicht mehr mit. Wie so oft in letzter Zeit.
Wir bekamen auch nicht mit, dass Bill in der Zeit seinen Arm und Nadl gelegt hatte.
"Okay jetzt Nemo!" sagte ich zu den anderen die alle mit dem kopf nickten. Ich ging langsam vor und dachte mir 'Komm du erlaubst dir jetzt mal den Spaß' Ich sprang zurück und schrie "Buuuuuuuuh" man glaubt es nicht, doch Georg schrie los und hing an Gustav der seine Stirn runzelte. Alle mussten lachen.
Dann legte ich Nemo rein und sah gespannt auf den Fernseher. Ich liebte diesen Film und auch den anderen schien er zu gefallen, denn einige Stellen spulten wir zurück und lachten uns immer wieder kaputt. Als dann auch dieser Film zu ende war hatten wir halb zwei und wir beschlossen und ins Bett zu gehen. Wir brachten noch die leeren Schachten in die Küche und machten uns fertig für das Bett. Georg und Gustav waren in dem einen und Nadl und ich im anderen Bad. Mit der Zahnbürste im Mund nuschelte ich Nadl zu "Ihr saht ja vorhin richtig knuffig aus wie ihr da saßt!" "Ja und ihr saht ganzschön verliebt aus, als ihr da rumgeknutscht habt!" grinste Nadl zurück, die sich gerade abschminkte. Nach weiteren 10 Minuten reden und an nuscheln verließen wir das Bad und wir hörten sich Tom und Bill unterhalten. Ich gab Nadl ein Handzeichen sie solle stehen bleiben und ihren Mund halten. Was die beiden da von sich gaben war irgendwie... ach ich weiß nicht irgendwie süß!




Kapitel 45

"Man ich bin so froh mit Lisa. Ich liebe sie wirklich, nur ich konnte es ihr noch nicht sagen. Immer wenn ich will dann blockiert alles." "Ja ich weiß ich wollte auch mit Na...." weiter kam Bill nicht. Ich konnte mich nicht zurück halten. Ich sprang auf Tom und knutschte ihn ab. "Ihr habt doch nicht etwa...??" sagte Tom und guckte mich und Nadl abwechselnd an. Ich grinste ihn an und dann sagte Tom nur so "Schatz so was kannst du doch nicht machen!" "Oh doch du glaubst gar nicht was ich noch alles kann." sagte ich und guckte ihn herausfordernd an. Tom stand auf und schubste mich auf mein Bett. Dann lies er sich auf mich fallen und ich lies einen lauten naja… Stöhner los. "Na was ist den hier los?" sagte Gustav als er mit Georg das Zimmer betrat. "Und was willst du jetzt machen?" sagte Tom nun herausfordernd und ich gab ihm einen Kuss. "So ihr zwei jetzt macht euch mal fertig!" schmiss Nadl in den Raum und Tom und Bill trotteten einzeln in ein Bad. "Ähm nix!" sagte ich zu Gustav, der immer noch auf eine Antwort wartete. Achso du willst uns jetzt erzählen wir hätten Einbildungen?!?" sagte Georg und guckte mich ziemlich skeptisch an. Ich grinste Nadl an und sagte. "Naja ich und Tom wollten eigentlich.... Aber wir fühlten und so beobachtet" sagte ich und ich bekam einen lauten Lachanfall. "Nein nein! Tom hat sich auf mich fallen lassen. Auch wenn er kein Schwergewicht ist, war es trotzdem nicht so einfach für mich. Die beiden nickten nur und ließen sich auf die Matratzen nieder. "Ich komm sofort wieder" sagte ich und schlich mich aus dem Zimmer in Tom's Bad. Als ich rein kam zuckte er voll zusammen. "Na hast wohl vergessen abzuschließen he?" fragte ich ihn und er grinste. Er stand dort nur in Boxershorts. Nun konnte ich auch mal sein Hintern betrachten und ja. Er war eindeutig akzeptabel. Ich kam ihm langsam näher und umschlang ihn von hinten. Dann gab ich ihm einen Kuss in den Nacken und ich ging wieder ohne ein Wort zu sagen zu den anderen. Sie unterhielten sich kräftig über Damenunterwäsche. "Also ich finde ja rot ganz sexy" sagte Georg. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Ich hasse Rot bei Unterwäsche. Nadl hatte nichts daran auszusetzen. "Also ich bin eher für schwarz!" sagte Gustav. "Ja schon besser." Konnte ich mir nicht verkneifen. "Also ich finde es muss auffallen!" sagte Nadl und ich nickte. "Ja schon aber rot kann ich einfach nicht ab haben!" sagte ich als man aus dem Flur hörte: "Ich auch nicht!" Da kam schon Tom um die Ecke, der sich zu mir gesellte. Georg sagte noch zum Abschluss "Naja Hauptsache sie hat Unterwäsche an, weil so ganz ohne ist auch nicht mein Ding!" Alle mussten lachen.
"Wo habt ihr denn euer nächstes Konzert?" fragte Nadl und mir reichte ein Blick zur Wand. "Also morgen Abend ist in Freiburg eins." sagte ich und Nadl schaute mich verwundert an. "Ja da hängt doch das Tour Plakat" sagte ich und grinste sie an. Als dann auch endlich Bill aus dem Bad kam waren wir alle tot müde. Ich kuschelte mich an Tom und nach kurzer Ruhe schlief ich ganz nah an ihm ein.






Kapitel 46

Am nächsten Morgen wurde ich von einem Kuss geweckt. Als ich meine Augen langsam öffnete sah mich Tom an, der mir zuflüsterte "Du siehst so süß beim Schlafen aus, da musste ich dich küssen." Als er das gesagt hatte, gab ich ihm einen Kuss. Dann sah ich nach den anderen, die immer noch am schlafen waren. "Sag ma Tom wie viel Uhr haben wir?" "Zehn oder so!" gab er mir zurück, ich legte mich wieder in seine Arme. "Und DU schläfst nicht mehr?" fragte ich ihn ungläubig, da er sonst ein totaler Langschläfer war. In einem Interview hatte Bill einmal gesagt, Wenn uns keiner wecken würde, dann würden sie ihr ganzes Leben verschlafen. Den Rest kann man sich ja dann denken...
"Ich konnte nicht pennen! Mich haben so viele Gustavs, Georgs und Bills angeguckt!" Ich musste grinsen, da um mein Bett nur Poster hingen. Auch er grinste und küsste mich erneut. Ich schloss die Augen und erwiderte den Kuss. Es war einfach zu schön und heute musste er schon wieder fahren. Wie würde es weiter laufen? Ich wusste, dass er mich liebte, doch ich hatte ein schlechtes Gefühl. Vielleicht würde er Schluss machen, dass er seinen Spaß haben kann? Ich bekam einen Kloß im Hals und hörte ruckartig auf Tom zu küssen. Ich riss meine Augen auf und starrte gegen die Wand. "Maus wasn los?" fragte mich Tom, der ebenso erschrocken war, wie ich! Wieso dachte ich so etwas? "Ach ich hab Angst vor der Abreise!" sagte ich und machte einen Schmollmund. Auch er versuchte einen Schmollmund zu machen, doch sein Piercing störte etwas. Also finden wir wieder an zu grinsen! Die anderen schliefen immer noch also beschäftigten wir uns mit rummachen und küssen! Es hatte sich so gut angefühlt seine Hand an meiner Hüfte zu haben und sein Atem zu spüren. Doch bald würde es zu ende sein!
Und auch Nadl und Bill waren nicht zusammen was ich eigentlich sehr schade fand, da die zwei echt süß waren.
Um elf Uhr waren die anderen auch wach, aber auch nur wegen Gustav. Er wurde wach und da ich und Tom beschäftigt waren, beschloss er Georg zu wecken, der beim strecken Nadl haute die dann aufschrie und schließlich auch Bill wach wurde. Ich und Tom fanden es zu witzig und auch Gustav lachte! Die anderen fanden es eher weniger witzig und wollten weiter schlafen. Aber ich beschloss Frühstück zu machen und hunger hatten sie alle! Um zwölf Uhr waren wir dann mit dem Frühstück fertig und Gustav rief David an, dass er uns anholen solle. Nadl und ich wollten noch einmal mit ins Hotel, um die Jungs noch ein wenig länger bei uns zu haben. Auf der Fahrt fragte Tom "Wollt ihr nicht mit?" "Zu gerne würde ich, aber ich muss jetzt echt noch die Schule weiter machen. Und mein Praktikum! Ich habe schon genug Fehltage!" "Hey Nadl du kannst doch mit! Und Lisa kommt am Freitag nach. Wie wärs?" fragte Bill Nadl, die mich verlegen anguckte. "Also eigentlich wollte ich ja Lisa besuchen." Sie wirkte auf mich etwas traurig. Klar ich denke sie war total happy, dass sie mich besuchen konnte und dass wir uns endlich kennen gelernt hatten. Aber genauso verständlich war es, dass sie mit den anderen fahren wollte. Ich könnte in zwei Tagen nachkommen und alles währe super! "Hey Nadl also wegen mir musst du das geile Angebot nicht abschlagen." Sie grinste und meinte: "Ist das wirklich kein Problem für dich?" "Nein ich würde ja jetzt sagen dann lass Tom hier und übernehme du die Gitarre, aber das geht ja schlecht!" Die anderen schüttelten alle heftig mit dem Kopf und ich und Nadl mussten lachen. "Ja okay dann machen wir das so! Wo seit ihr denn dann am Freitag im Hotel?" sagte ich und Bill meinte: "In einem Vorort von Ulm. Wir oder David holt dich dann von Bahnhof ab okay?" "Ja mach ich gerne!" grinste David in den Rückspiegel!" "Okay also ich kümmer mich dann um den Zug und wir telen ja sowieso noch mal!"
Als wir am Hotel ankamen, gingen Nadl und ich durch den Haupteingang und die andern durch den Hintereingang, weil mittlerweile schon mehrer Fans mitbekommen hatten, dass Tokio Hotel in dem Hotel waren. Sie hatten da aber keine Zeit Autogramme zu geben, weil sie noch ihre Sachen packen mussten. Ich ging mit Tom ins Zimmer und Nadl half Bill beim packen. Naja ich lenkte Tom eher ab, deswegen war er auch der letzte, der fertig war. Langsam gingen wir runter zum Auto und meine Augen wurden immer nasser. Tom würde nun gleich nicht mehr da sein. Leider konnte ich nicht mit ihnen zurück fahren, da sie in die andere Richtung mussten. David hatte schon ein Taxi gerufen und es bezahlt. Da standen sie nun alle vor dem Auto. Ich nahm erst Gustav, dann Bill und dann Georg in den Arm. Dann umarmte ich noch Nadl zu der ich sagte "pass auf dich auf!" Sie nickte. Nun stand ich vor Tom und die Tränen liefen. Er nahm mich in den Arm und küsste mich auf die Stirn. Ich gab ihm einen kurzen Kuss auf den Mund und stieg ins Taxi. Als es los fuhr schauten sie mir noch nach.





Kapitel 47

Die zwanzig Minuten im Taxi kamen mir ewig vor. Als ich endlich zu Hause war, ging ich zu meinem Bruder, der schon aus der Schule da war. "Also die vier sind jetzt weiter auf Tour und Nadl ist mit gefahren. Ich wollte am Freitag nach fahren! Denkst du das ist okay?" "Ja ich denke schon aber rum Mum und Dad noch mal an!" Ich verließ den Raum und ging in mein Zimmer. Ich wählte die Nummer, als meine Mutter ans Telefon ging "Hallo mein Schatz na wie geht’s euch so?" fragte sie mich! "Ja also mir geht’s richtig gut. Wir waren doch auf dem Konzert und .........Ja und jetzt bin ich mit Tom zusammen, aber leider sind die heute weiter auf Tour gegangen und Nadl ist mit vorgefahren!" Meine Mutter war ziemlich ruhig für meine Mutter! (*gg*=) ) "Wieso VOR gefahren? Willste etwa nachfahren?" "Ja! Ich wollte euch fragen ob das okay ist!" "Also kannst du machen aber wir reden morgen da noch mal drüber wenn wir wieder da sind! Ich muss jetzt auch Schluss machen! Ciaoi" "Tschüs bis Morgen Hab dich lieb!" sagte ich noch und legte dann auf um Eva anzurufen. Ich wollte mich mal wieder mit Eva und Jacky treffen, also rief ich erst Eva an! "Ja?" "Heyy ich bin’s Lisa!" "Ah Hey Maus! Na geht’s dir wieder besser?" "Ja ich bin jetzt richtig mit Tom zusammen!" "Und bei dir auch alles kla?" "Hmm ja ich muss aber mal mit dir reden!" Ohje das hörte sich nicht gut an! "Ja ich wollte dich eh fragen ob wir uns mit Jacky treffen wollen!" "Ja können wir machen!" "Okay dann um vier bei mir Ciaoi!" bevor Eva noch etwas dagegen sagen konnte, legte ich auf und wählte Jackys Nummer! "Hallo?" "Heyyy kommst du auch um vier? Eva kommt auch und ich wollte mich mal wieder mit dir und ihr treffen! Wir können und ja einen schönen Mädels Tag machen!" "Ja voll gerne okay um vier bei dir?" "Ja okay dann bis dann!"
Ich war total froh die beiden endlich wieder einmal zu sehen! Ich hatte sie die letzten Tage schon vermisst und vor allem musste ich ihnen noch sagen, dass ich über das Wochenende weg fahren würde.
In der zwischen zeit rief mich Tom noch an. "Hey maus!" sagte er. "Hayyy" sagte ich. "Man ich vermisse dich!" sagte er und ich fühlte mich geschmeichelt. "Ja und ich dich erst!" entgegnete ich. "Ich will dich auch küssen!!" Hä wieso den auch? Naja man muss ja nicht alles verstehen!
Es klingelte an der Tür! "Sorry Tom muss auflegen! Jacky und Eva kommen!" "Ja okay! Und Lisa! Ich liebe dich!" Wow man das hörte sich gut an! Ich bekam ein riesen Grinsen und vergaß für einen Moment, dass es geklingelt hatte. Bis es anfing Sturm zu klingeln! "Ich dich auch 1000 Küsse!" dann legte ich auf und rannte zur Sprechanlage. Es waren Jacky und Eva zusammen!
Wir quatschen eine ganze Weile und ich erzählte ihnen alles über mich und Tom! Jacky und Eva freuten sich total für mich! "Naja ich hoffe nur irgendwie, dass sich das mit Timo auch noch regelte" sagte ich zum Abschluss! "Achso Eva was wolltest du mir erzählen?" "Ähm ja also.. äääh..." "Ja?" sagte ich mit einem riesen Grinsten auf dem Gesicht, weil sie total stotterte! "Sorry Lisa aber ich bin mit Timo zusammen!" und auf einmal war das Grinsen verschwunden! "RAUS!!" Schrie ich sie an! Eva verschwand auch sofort und Jacky riss die Augen auf! "Ich glaubs nicht!" sagte die etwas leise! Ich machte Musik an um mich abzulenken! Und fing an mitzusingen!
"Du bist alles und noch mehr
Ich vertraue dir so sehr
Du bist meine beste Freundin
War der weg auch manchmal schwer
Wir sind für einander da
erzähln uns alles ist doch klar
und wenn du fix und fertig warst
war ich dir immer nah
Und du nimmst ihn mir weg
Du kleines Stückchen Dreck
Du Schlampe bist so link
Das es bis zur Hölle stinkt
und du fragst auch noch dumm
ob ich sauer bin warum?
was soll sein?
Ich hau dir eine rein"
Mir liefen die Tränen über meine Wange! Wieso machte sie das? Okay ich war nicht mehr mit ihm zusammen! Aber trotzdem es tat mir weh!!
Ich sang weiter!
"Du warst der einzige für mich
Doch jetzt hass ich dein Gesicht
Du hast mich komplett verarscht
Man ich glaub das einfach nicht!
Du hast mir so oft geschworen
Du wärst nur für mich geboren
Und jetzt steckst du ihr eiskalt
Deine Zunge in den Hals
Und sie nimmt dich mir weg
Das kleine Stückchen Dreck
Die Schlampe ist so link
Das es bis zur Hölle stinkt
und du fragst auch noch dumm
ob ich sauer bin warum?
was soll sein?
Ich hau dir eine rein "




Kapitel 48

Ich wusste nicht was los war! Ich meine ich war nicht mehr mit Timo zusammen, aber trotzdem fand ich es nicht richtig. Ich bekam eine Sms von Eva:

Hey es tut mir echt leid! Ich weiß das es nicht richtig ist, aber ich liebe ihn!

las Jacky vor, die mein Handy geschnappt hatte. "Ohje" sagte sie nur! "Na super ich hoffe nur, dass er sie nicht als Ablenkung benutzt!" sagte ich und hatte ein schlechtes Gewissen, dass ich so hart zu ihr war. Ich rief sie an und entschuldigte mich, genauso wie sie. Ich redete noch den ganzen Tag mit Jacky und es war richtig witzig! Ich war so froh, dass ich sie hatte. (immer noch hab ) Der Tag ging dann damit zu ende, dass ich mit Tom telefonierte. Ich vermisste ihn so sehr! Und ich war richtig froh in bald wieder zu sehen. Es war nicht so spät, als ich in das Bett ging, weil ich am nächsten Tag wieder ins Praktikum musste!
Am nächsten Morgen machte ich mich wie gewöhnlich fertig und fuhr zum Praktikum. In der Mittagspause traf ich mich mit Eva. Wir fielen uns erst mal um den Hals. Dann quatschen wir noch kurz mit Jana, einer sau lieben Freundin von Eva und ich musste schon wieder los. Auf dem Rückweg rief meine Mutter an und sagte mir, sie würde mich abholen. Der Tag war perfekt. Doch was würde ich heute Mittag machen?? Ich dachte sofort an zwei gute Freunde. Mit ihnen hatte ich mich schon lange nicht mehr getroffen und da ich Praktikum hatte konnte ich sie nicht in der Schule sehen.
Als mich meine Mutter abholte, gab es erst einmal eine dicke Umarmung! Ich frage sie wie der Urlaub war und sie erzählte kurz. Als es dann ruhig war, sagte sie zu mir: "Also du und Tom ja?" Ich schaute sie an und nickte. Dabei grinste ich total glücklich. Morgen würde ich ihn sehen! Ich freute mich schon total darauf, endlich wieder mit den anderen reden zu können. Und auch, dass ich Nadl wieder sehen würde.
An diesem Tag telefonierte ich noch 5 Mal mit Tom und zwei Mal mit Nadl. Bill, Gustav und Georg hatte ich auch kurz am Hörer, aber die hatten nur Zwei "Hey" zu sagen, weil Tom ihnen dann das Telefon wieder weg riss. Paddy und Mario, mit denen ich mich getroffen hatte, waren schon etwas angenervt. Denn sie konnten kaum mit mir reden! Trotzdem war der Tag mit ihnen sehr schön. Wir gingen trotz der Kälte Eis essen und Mario überreichte mir sein Armband! Naja ich nehme es mir mehr oder weniger. Aber ich durfte es behalten! Als es Abend war, räumte ich noch ein paar Sachen zusammen.
Dann ging ich in das Bett. Doch ich war so aufgeregt, dass ich erst nach einer Stunde einschlief. Dadurch war ich am nächsten Morgen total müde. Ich machte mich fertig und ging dann in die Küche und packte Pralinen als Dankeschön für meinen Praktikumsplatz, weil heute mein letzter Tag war. Der Tag dauerte sehr lange! Also mir kam es so vor. Auf jeden fall holte mich meine Mutter nach dem Praktikum ab und hatte meine Sachen dabei. Sie fuhr mich direkt zum Bahnhof und nach zehn Minuten kam auch mein Zug. Ich verabschiedete mich und rief, man glaubt es kaum, Tom an!




Kapitel 49

Nachdem ich mit dem Telefonat fertig war, machte ich mich auf die Suche nach meinem Platz. Es war ein Vierer Sitz. Ich setzte mich ans Fenster und hörte Musik. Ich schloss meine Augen so lange, bis jemand vor mir stand und rief "Hier hinten Jungs!". 'Na super!' dachte ich mir, lies jedoch meine Augen offen, weil ich sehen wollte wer sich zu mir setzt. Als ich dann schließlich alle unauffällig gemustert hatte, drehte ich die Musik wieder lauter und schaute aus dem Fenster. Ich hörte mal wieder Tokio Hotel, denn in den letzten Tagen hatte ich das kaum getan. Tom, Bill, Gustav und Georg können sich ja nicht hören. Auch jedes Interview, was ich gerne sehen wollte, wurde weg geschalten.
Langsam bekam ich durst und entschloss mich etwas kaufen zu gehen, was ich dann auch tat. Ich schunkelte durch den Zug und mit einer Dose Red Bull wieder zurück. Nun hatte ich mich auch schon an das Zeug gewohnt. Eigentlich hatte ich gar keine Lust darauf! Also ging ich zurück und versuchte es wieder umzutauschen. Der Verkäufe, den ich anbettelte, schaute mich etwas verwundert an. Wahrscheinlich dachte er 'Bevor die mich jetzt noch weiter nervt nehme ich es lieber zurück'. Also gab er mit eine Cola und ich gab ihm das restliche Geld. Nun schunkelte ich wieder zufrieden mit meiner Cola zurück. Als ich mich wieder hinsetzte, öffnete ich die Cola und es sprudelte nur so! Ich bekam zum Glück nur ein paar Spritzer ab, genau wie der, der mir gegenüber saß! "Oh scheiße, sorry das wollte ich nicht." sagte ich und er schaute mich an. "Ist ja nichts passiert." Die anderen grinsten. Dann sagte ich aus Spaß: "Stimmt also nehme ich die Entschuldigung zurück." Die anderen zwei lachten. Auch der gegenübersitzende grinste. "Wer bist du eigentlich?" fragte er mich. "Ich heiß Lisa und ihr?" "Also ich bin Marcel, der neben dir ist Dennis und der hier, " er zeigte auf seinen Nachbar "dass ist Tobi. “Schön euch kennen zu lernen." sagte ich und nun fingen wir alle auch schon an zu quatschen. Ich verstand mich echt gut mit ihnen und die Zugfahrt ging auch dann ziemlich schnell rum. Zwischendurch fragte mich Tobi "Wohin fährst du eigentlich?" Mist. Um diese Frage hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich konnte ja schlecht sagen. Ja ich fahr zu Tokio Hotel. Ich dachte an Nadl und sagte dann "Ich besuch eine Freundin in der Nähe von Ulm!" Da das Hotel in einem Vorort war, log ich auch nicht. "Und ihr?" fragte ich ebenfalls. "Ach wir fahren in die Nähe von München. Wo genau wir hin gehen wissen wir noch nicht. Einfach mal so ein Wochenendtripp." "Ist ja cool und was wollt ihr dann so machen?" fragte ich sie. Und so verquatschen wir uns ins nächste Thema.
Als meine Haltestelle kam sagte Dennis noch "Warte ich trag dir noch die Tasche raus." Wir gingen langsam zur nächsten Tür und als sie sich öffnete trug er mir sie raus. Ich drückte ihn nocheinmal. "Sag den anderen noch schöne Grüße und viel Spaß." "Ja mach ich..." Und dann schloss die Tür sich auch schon wieder.
Ich ging zu einem kleinen Kiosk, wo ich mich mit David verabredet hatte. Auch ihn Umarmte ich als Begrüßung und er trug meine Tasche zum Van. "Na wenn das Tom gesehen hätte" sagte er als wir im Auto saßen. Ich guckte ihn verblüffend an und sagte: "Was denn?" "Naja die Umarmung mit diesem Typ." Naja ich erklärte ihm die ganze Sache und danach war es dann auch still. Die Autofahrt kam mir ziemlich lange vor, obwohl sie nur 20 Minuten dauerte. Ich freute mich so wahnsinnig auf Tom und die anderen.
Als wir dann endlich am Hotel ankamen, lies mich David am Haupteingang raus und fuhr das Auto weg. Ich ging schon einmal vor. Tom hatte mit die Zimmernummer gesagt. Ich wollte als Überraschung in das Zimmer stürmen, doch als ich rein kam, sah ich etwas unerwartetes.





Kapitel 50

Dort lag doch klatt Bill mit Nadl auf dem Bett. Und nicht nur einfach so zum quatschen... NEIN! Die verschlangen sich regelrecht. "Ach du scheiße!" sagte ich und sofort war ich wieder verschwunden. Als ich die Tür zu knallte und verwirrt den Flur entlang lief, stieß ich mit einem Mann zusammen. Doch der war David der mich anschaute "Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?". "Ähh also da äh oh mein Gott." David schaute immer verwirrter. Langsam fing ich mich und fing mich an zu freuen. Ich fand es total süß. Aber zur Begrüßung? "Also Nadl und Bi..." weiter kam ich nicht, weil Nadl um die Ecke kam. Die strahlte mich an. "Sorry war nicht geplant es dir so zu sagen!" "JaJa. Man ey ihr zwei." sagte ich und David sagte nur "Achso." und verschwand dann in seinem Hotel Zimmer. "Wo ist Tom? Ich muss ihn sehn. Ich halte es langsam nicht mehr aus." sagte ich und sag Nadl bettelnd an. Die auch schon auf eine Zimmertür zeigte. "Ich hab vor zwei Stunden mit Tom das Zimmer gewechselt, weil er es nicht ab haben konnte das wir uns küssen und du nicht da warst." sagte die und nun muste ich lachen. Ich klopfte an die Tür. Die ging langsam Auf und zwei traurige Augen, die immer glücklicher wurden sahen mich an. Ich lies alles fallen und sprang auf die Arme von Tom. Wir küssten und Küssten uns, bis Tom sagte "Schatz ich freu mich ja ,dass du da bist, aber ich wollt dich jetzt nicht die ganze Zeit in der Luft rum heben." 'Okay' dachte ich mir und sprang auf dem Boden, zog meine Tasche in den Raum und sprang auf das Bett. Dann klopfte ich auf die Matratze und Tom kam. So entstand eine weitere Knutscherei. Irgendwann lagen wir nebeneinander eng umschlungen im Bett. "Lisa ich liebe dich so sehr!" sagte Tom. Ich wusste, dass ich ihn auch liebte. Dieses Gefühl hatte ich in meinem Ganzen Leben noch nicht gehabt. Doch was sollte ich sagen? Ich entschloss mich für ein einfaches "Ja ich liebe dich auch." Danach war Stille. "Ich weiß nicht, ob ich noch ohne dich Leben könnte." sagte ich nun und richtete meinen Kopf zu Toms, der seinen ebenfalls zu mir richtete. Und man glaubt es kaum, wir küssten und wieder. Doch dieses Mal war es nur ein Kuss, der nach diesen Sätzen sehr bedeutend war.
Ich fand es gut, dass Tom mir nicht immer sagte, dass er mich liebte, denn so wusste ich nicht, dass es schon ein normaler Ablauf war. Wie so ein Tonband das immer sagt "Ich liebe dich. Ich vermisse dich. Ich liebe dich. Ich vermisse dich."
"Ich geh mal langsam den anderen 'Hey' sagen" sagte ich zu ihm. "Ja ich denke mal wir müssen dann auch gleich los nach Stuttgart fahren." sagte mir Tom noch, bevor ich die Zimmertür schloss. Ich klopfte sofort wieder an die Tür. Tom schaute mich an in dem Moment, wo ich sagte : "Komm mit sonst vermiss ich dich so!" Sagte er: "Ich komm mit, sonst vermiss ich dich so!" Wir lachten und liefen dann Hand in Hand drei Zimmer Türen weiter. Nadl öffnete die Tür und starrte Tom an. "Hey das ist meiner!" sagte ich und umarmte Tom. Doch Nadl starrte immer noch, nun sah ich Tom an, der seine Augenbraun hoch zog. "Ohje." brachte ich raus. "Ich glaub du hast da n keinen Knutschfleck." sagte ich etwas kleinlaut. "Was klein??" schrie Nadl so, dass auch Bill kam. Ich schloss schnell die Zimmertür, weil ich das schlimmste bei Bill befürchtete. Doch als Bill kam, fing er anzulachen und auch Tom lachte mit. Mir machte es ja auch nichts aus aber die Fans. 'Wenn sie wüssten, von wem der ist, dann würden die mich umbringen.' dachte es mir, doch dann klopfte es an der Tür. David kam rein "In einer Stunde fahren wir!" sagte er, und genau so schnell wie er da war, war er auch wieder verschwunden. Dann gingen Tom und ich weiter zu Georg und Gustav.



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